75 Prozent zu schwer: Überladener Lkw mit Kran auf A30 gestoppt
Ein kroatischer Sattelzug wurde gestern spätabends auf der Autobahn A30 von der Polizei angehalten. Bei einer Routinekontrolle nahe der Anschlussstelle Gildehaus stellte sich heraus, dass das Fahrzeug, das einen Mobilkran transportierte, extrem überladen war.
Der Lkw war von Nordhorn aus auf die Autobahn gefahren und hatte die Richtung Osnabrück eingeschlagen. Beamte wurden misstrauisch, als sie die ungewöhnliche Länge des Fahrzeugs bemerkt hatten, und hielten den Fahrer an, um die erforderliche Genehmigung zu überprüfen.
Eine anschließende Gewichtsprüfung ergab ein Gesamtgewicht von 70.150 Kilogramm – mehr als 75 Prozent über dem gesetzlich zulässigen Limit von 40 Tonnen. Der Fahrer verfügte zwar über Papiere, die eine Maximallast von 40 Tonnen erlaubten, doch die tatsächliche Ladung lag deutlich darüber.
Die Behörden verhängten sofort ein Weiterfahrverbot für den Lkw. Der Fahrer musste vor der Freigabe des Fahrzeugs eine Sicherheitsleistung in Höhe von 1.670 Euro hinterlegen. Das verantwortliche Unternehmen muss nun eine konforme Fahrzeugkombination organisieren, um den Kran vorschriftsmäßig zu transportieren.
Der Vorfall unterstreicht die Gefahren, die von überladenen Fahrzeugen auf Hauptverkehrsstraßen ausgehen. Der Lkw bleibt bis zur Bereitstellung einer geeigneten Transportlösung stillgelegt. Die Polizei gab keine weiteren Details zu möglichen Strafen oder weiteren Maßnahmen bekannt.






