AfD-Landeschef Springer in Brandenburg im Amt bestätigt - AfD Brandenburg: Springer will 2029 absolute Mehrheit erobern
René Springer ist als Landesvorsitzender der AfD in Brandenburg für eine weitere zweijährige Amtszeit wiedergewählt worden. Mit 82,3 Prozent der Stimmen lag er leicht über seinem vorherigen Ergebnis von 82,1 Prozent. Springer führt die Partei nun seit vier Jahren in der Region an und hat sich ein ehrgeiziges Ziel gesetzt: die absolute Mehrheit bei der nächsten Landtagswahl zu erringen.
Springer übernahm 2024 den Vorsitz der brandenburgischen AfD. Seitdem bleibt die Partei eine prägende Kraft in der Landespolitik. Aktuell führt die AfD in mehreren Kommunalwahlen, darunter bei der Wahl im Landkreis Spree-Neiße, wo sie am 8. März 2026 in der ersten Runde 42,4 Prozent der Stimmen holte. Eine Stichwahl gegen die CDU steht für den 22. März an.
Die politische Landschaft Brandenburgs hat sich jüngst gewandelt. Nach dem Scheitern der SPD/BSW-Koalition bildete sich am 4. März 2026 eine neue Regierung aus SPD und CDU. Unter Führung von Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) und CDU-Landeschef Jan Redmann setzt das Bündnis auf Sparpolitik, Bildungsreformen und die Eindämmung des AfD-Einflusses. Dennoch bleibt die AfD in vielen Regionen dominant – besonders in der ostbrandenburgischen Lausitz, wo Städte wie Forst und Guben starke AfD-Ergebnisse verzeichnen.
In seiner Wiederwahlrede machte Springer seine Absichten deutlich: Bei der Landtagswahl 2029 will er so viele Sitze gewinnen, dass die AfD Brandenburg allein regieren kann. Sein Selbstvertrauen speist sich aus den stabilen Umfragewerten der Partei und den jüngsten kommunalen Erfolgen.
Springers Führung läuft nun mindestens bis 2028 – genug Zeit, um auf eine AfD-Mehrheit bei der nächsten Wahl hinzuarbeiten. Angesichts der starken Ergebnisse in jüngsten Abstimmungen wird die Partei voraussichtlich eine zentrale Rolle in der brandenburgischen Politik behalten. Die SPD-CDU-Koalition steht unter anhaltendem Druck, während die AfD weitere Zugewinne anstrebt.