15 May 2026, 10:19

AfD plant radikale Umbesetzungen in Sachsen-Anhalts Verwaltung nach Wahlsieg

Altes Buch mit Papieren, die Text und Bilder zu Militärpersonaleffekten und -budgets enthalten, übereinandergestapelt.

AfD plant radikale Umbesetzungen in Sachsen-Anhalts Verwaltung nach Wahlsieg

Die rechtspopulistische AfD hat weitreichende Pläne für Sachsen-Anhalt vorgelegt, falls sie die anstehende Landtagswahl gewinnt. Die Parteiführung beabsichtigt, bis zu 200 Stellen in der Landesverwaltung mit eigenen Vertrauten zu besetzen. Die Umbesetzungen sollen sich nicht nur auf Ministerien beschränken, sondern auch landeseigene Unternehmen und Behörden umfassen.

Spitzenkandidat Ulrich Siegmund betonte, die AfD werde keinen Widerstand aus dem Beamtenapparat dulden. Er warnte, dass Versuche, die Umsetzung der Parteipolitik zu behindern, mit konsequenten Maßnahmen beantwortet würden. Ziel der AfD ist es, sowohl Führungspositionen auf höherer Ebene als auch untergeordnete Leitungsfunktionen unter ihre Kontrolle zu bringen.

Siegmund gab sich zwar gesprächsbereit mit Beamten aller politischen Couleur, verwies jedoch darauf, dass viele aktuelle Abteilungsleiter in den Ministerien bereits jetzt die Ziele der AfD unterstützten. Die geplanten Veränderungen zielen zudem auf Spitzenpositionen in Landesbehörden ab – darunter die Abschaffung der Landesenergieagentur.

Mit ihrer Strategie strebt die AfD eine grundlegende Umgestaltung der sachsen-anhaltinischen Verwaltung an, indem sie treue Gefolgsleute in Schlüsselpositionen bringt. Bei Erfolg würde die Partei direkten Einfluss auf die Politikumsetzung in verschiedenen Regierungsebenen gewinnen. Der Plan ist Teil eines umfassenderen Vorhabens, bürokratischen Widerstand gegen die eigene Agenda von vornherein zu unterbinden.

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