11 May 2026, 02:19

Alma Hasun begeistert Wien mit zwei atemberaubenden Bühnenrollen

Offenes Buch mit dem Titel "The Theatre: A Monthly Review of the Drama, Music, and the Fine Arts" zeigt eine Textseite mit einem Logo.

Alma Hasun begeistert Wien mit zwei atemberaubenden Bühnenrollen

Die Schauspielerin Alma Hasun begeistert das Wiener Publikum mit zwei beeindruckenden Auftritten. Ihre jüngsten Rollen in Ganymed Areal und Sophia oder Das Ende der Humanisten haben breite Anerkennung gefunden. Beide Stücke unterstreichen ihre Vielseitigkeit und ihr tiefes emotionales Spektrum auf der Bühne.

Hasuns Leidenschaft für die Schauspielerei begann früh und wurde durch die Literaturbegeisterung ihres Vaters geprägt. Er brachte ihr Schriftsteller wie Hemingway und Hesse näher und weckte so ihre lebenslange Faszination für das Erzählen von Geschichten. Dieser Einfluss führte sie zu Auftritten in klassischen Werken, darunter Anton Tschechows Onkel Wanja am Wiener Josefstädter Theater. Besonders schätzt sie unter Tschechows Erzählungen Der dumme Franzose aus dem Band Er und Sie.

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In Sophia oder Das Ende der Humanisten, inszeniert an den Wiener Kammerspielen, spielte Hasun eine Tochter, die plant, die erloschene Liebe ihrer Eltern wiederzubeleben. Die Pointe: Der neue Partner ihres Vaters war ein humanoider Roboter. Die Matinee-Vorstellung um 15 Uhr zeigte ihr Talent, Humor und Pathos meisterhaft zu verbinden.

Ihre jüngste Rolle in Ganymed Areal ist Teil des ortsspezifischen Stationentheaters in Wien-Penzing. Der dreistündige Monolog dreht sich um einen Pianisten, der die Fähigkeit zu spielen verloren hat – ein Thema, das beim Publikum tiefen Anklang fand. Die Vorstellung ist bis Oktober ausverkauft, ein Beweis für ihren Erfolg.

Hasun sprach auch über den tiefgreifenden Eindruck, den Margot Friedländers Memoiren Versuch, dein Leben zu machen auf sie hinterließen. Das Buch berührte sie zutiefst und bestärkte sie in ihrem Glauben an die Kraft des Erzählens, um menschliche Erfahrungen zu verbinden.

Kritiker lobten beide Auftritte und festigten damit Hasuns Ruf als eine faszinierende Bühnenpräsenz. Ihre Arbeit in Ganymed Areal und Sophia oder Das Ende der Humanisten beweist ihr Können, komplexe und emotional aufgeladene Rollen zu meistern. Mit ausverkauften Häusern und begeisterten Rezensionen wächst ihr Einfluss auf die Wiener Theaterszene weiter.

Quelle