Ben McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Krypto-Branche in neuem Dokumentarfilm
Admin UserBen McKenzie entlarvt die dunklen Seiten der Krypto-Branche in neuem Dokumentarfilm
Schauspieler Ben McKenzie, bekannt geworden durch seine Rolle in *O.C., California, wendet sich nun der Krypto-Branche zu. Sein neuer Dokumentarfilm Alle belügen dich wegen Geld untersucht die Folgen zusammengebrochener Plattformen wie Celsius und die generellen Risiken digitaler Währungen. McKenzie, der Volkswirtschaftslehre studiert hat, übt inzwischen offen Kritik an der Branche – und zwar im amerikanischen Mainstream-Fernsehen.
Sein Interesse an Kryptowährungen entstand aus Frustration über Promi-Werbung, die riskante Investitionen anpreist. Er wirft der Branche vor, gezielt junge Männer auszunutzen, indem sie deren Risikobereitschaft und gesellschaftlichen Druck ausbeutet. Sein Film rückt die Opfer gescheiterter Plattformen in den Fokus und enthält auch Gespräche mit Betroffenen des Celsius-Kollapses.
In einer Szene verweist er auf ein Interview mit dem FTX-Gründer Sam Bankman-Fried als Beleg für tiefgreifende systemische Probleme. McKenzie bezeichnet Bitcoin als einen Raum voller "Lügen, Fehlinformationen und Krimineller". Die Vorstellung, dass bloßer Programmcode menschliches Vertrauen in Finanzsysteme ersetzen könne, weist er zurück.
Doch der Film belässt es nicht bei der Aufdeckung von Missständen – McKenzie fordert schärfere Regulierung und Konsequenzen für Betrüger. Sein Ziel: dass diejenigen, die Anleger manipulieren, endlich zur Rechenschaft gezogen werden.
Der Dokumentarfilm stellt McKenzie in den Mittelpunkt einer wachsenden Debatte über die Gefahren von Krypto. Seine Kritik richtet sich nicht nur gegen Einzelbetrug, sondern gegen die strukturellen Schwächen der gesamten Branche. Mit Forderungen nach Regulierung und Gerechtigkeit fordert der Film sowohl Investoren als auch Politiker zum Handeln auf.






