14 April 2026, 04:17

Berlin erweitert Quartiersmanagement bis 2028 auf elf neue Stadtteile

Ein altes Buch mit einer detaillierten Karte von Berlin auf dem Cover, das Straßen, Gebäude und Sehenswürdigkeiten zeigt, begleitet von Texten über die Bevölkerung und Merkmale der Stadt.

Berlin erweitert Quartiersmanagement bis 2028 auf elf neue Stadtteile

Der Berliner Senat hat Pläne bekannt gegeben, das Quartiersmanagement bis 2028 auf elf neue Gebiete auszuweiten. Mit dieser Maßnahme sollen lokale Gemeinschaften gestärkt und soziale Herausforderungen in ausgewählten Stadtteilen angegangen werden. Durch Fördermittel und vor-Ort-Teams werden Projekte unterstützt, die den Zusammenhalt und die städtische Entwicklung verbessern sollen.

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Die Erweiterung folgt dem schrittweisen Auslaufen von 19 bestehenden Quartiersmanagement-Gebieten Ende 2027. Dieser Übergang ermöglicht es, Ressourcen in die neu ausgewählten Gebiete umzulenken, zu denen der Nauener Platz, der Südpark, der Askanische Platz, die Paul-Hertz-Siedlung, die Neustadt West, die Georg-Ramin-Siedlung, der Tirschenreuther Ring, Britz Nord, Britz Süd, die Bohlener Straße und der Hausotterplatz gehören. Diese Standorte wurden aufgrund ihres dringenden sozialen Handlungsbedarfs ausgewählt.

Vor-Ort-Teams werden direkt mit den Anwohnern zusammenarbeiten, um bürgerschaftliches Engagement zu fördern und lokale Netzwerke aufzubauen. Zu ihren Aufgaben gehört es, partizipative Prozesse zu begleiten und die Umsetzung von Projekten effizienter zu gestalten. Die neuen Gebiete werden in das städtische Förderprogramm "Sozialer Zusammenhalt" aufgenommen und erhalten zusätzliche Unterstützung für städtische und soziale Initiativen.

Seit 1999 wurden über 700 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln investiert, um 50 Berliner Quartiere zu stabilisieren. Mit dieser aktuellen Erweiterung werden insgesamt 24 Stadtteile weiterhin gefördert. Einige auslaufende Gebiete können eine lokale Koordinierungsstruktur behalten oder von vorübergehender Personalaufstockung und zusätzlichen Mitteln für sozialintegrative Projekte profitieren.

Das Wachstum des Programms bietet den Bewohnern mehr Möglichkeiten, ihre Kieze mitzugestalten. Durch zusätzliche Fördergelder und spezialisierte Teams sollen lokale Projekte und soziale Initiativen weiter gestärkt werden. Die Änderungen treten 2028 in Kraft, wobei für die auslaufenden Gebiete Übergangsregelungen gelten.

Quelle