10 May 2026, 04:17

Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch der Umbruch beginnt

Eine Gruppe von Männern in blauen "Ligue 1"-T-Shirts feiert auf einem Volleyballfeld.

Berlin Recycling Volleys holen zehnten Meistertitel – doch der Umbruch beginnt

Berlin Recycling Volleys holen sich zum zehnten Mal in Folge die deutsche Meisterschaft

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Berlin Recycling Volleys haben ihren zehnten deutschen Meistertitel in Folge gesichert. Im Finale besiegten sie die SVG Lüneburg mit einem klaren 3:0-Sieg. Trotz dieses Erfolgs war die Saison von Höhen und Tiefen geprägt, was zu Veränderungen im Kader und im Trainerstab für die kommende Spielzeit führt.

Der Meisterschaftsgewinn markiert einen weiteren Meilenstein für den Verein und festigt die Vorherrschaft der Berliner im deutschen Volleyball. Doch der Weg dorthin war alles andere als einfach: Während der Hauptrunde zeigte das Team unbeständige Leistungen. Geschäftsführer Kaweh Niroomand betonte daraufhin die Notwendigkeit größerer Stabilität in der nächsten Saison.

Trainerveränderungen prägten die Playoff-Phase Eine entscheidende Rolle im Playoff-Lauf spielten die Wechsel auf der Trainerbank. Interimstrainer Alexandre Leal trat während der Playoffs aus persönlichen Gründen zurück. Sein Nachfolger, Markus Steuerwald, führte die Mannschaft schließlich zum Titel, wird aber in der nächsten Saison die Helios Volleys Giesen übernehmen.

Kaderumbruch mit Abgängen und Neuzugängen Auch im Kader gibt es erhebliche Veränderungen. Zu den Spielern, die den Verein verlassen, gehören Nehemiah Mote und Moritz Reichert sowie Jake Hanes und mindestens sechs weitere Akteure. Ruben Schott und Florian Krage-Brewitz bleiben dem Team hingegen erhalten. Als Neuzugänge wurden bereits Louis Kunstmann (vom VfB Friedrichshafen) und Erik Shoji verpflichtet, der nach seinem Engagement von 2014 bis 2016 zu den Volleys zurückkehrt.

Nun steht der Verein vor einer Übergangsphase mit einem neuen Trainer und mehreren neuen Gesichtern. Das Ziel ist klar: ein konstanteres Team aufbauen, ohne die gewohnte Meisterschaftsform zu verlieren. Die Fans werden gespannt verfolgen, wie sich die neu formierte Mannschaft auf die kommenden Herausforderungen vorbereitet.

Quelle