16 April 2026, 18:20

Berliner Protest zeigt: Sexualisierte digitale Gewalt wird zur Massenwaffe

Ein Plakat mit einer Person in militärischer Uniform in der Mitte, umgeben von Logos und fetter schwarzer Schrift, die "Sexual Assault Hurts One" lautet.

Berliner Protest zeigt: Sexualisierte digitale Gewalt wird zur Massenwaffe

Protest in Berlin lenkt Blick auf sexualisierte digitale Gewalt

Bei einer kürzlichen Demonstration in Berlin rückte das wachsende Problem sexualisierter digitaler Gewalt in den Fokus. Unter dem Motto "Gegen sexualisierte digitale Gewalt – Solidarität mit allen Betroffenen" versammelten sich die Teilnehmenden und verwiesen dabei auf Fälle wie den der Schauspielerin Collien Fernandes. Sie wurde zum Ziel, nachdem über Jahre hinweg explizite Deepfake-Bilder von ihr erstellt und verbreitet worden waren.

Fernandes sah sich mit sexuell expliziten Deepfakes konfrontiert, die ohne ihre Zustimmung massenhaft geteilt wurden. Die gefälschten Inhalte erreichten sogar ihre beruflichen Kontakte – teilweise wurden Nachrichten unter ihrem Namen verschickt. Der Vorfall hat eine breitere Debatte über den Missbrauch KI-generierter Bilder ausgelöst.

Franziska Martin, Redakteurin mit Schwerpunkt auf Arbeits- und Berufsthemen, beobachtet solche Entwicklungen seit Langem. Die in Hamburg ansässige Journalistin arbeitete zuvor als Technologie-Redakteurin beim Manager Magazin und berichtete dort ausführlich über die KI-Branche. Heute schreibt sie für ein Online-Magazin und untersucht, wie künstliche Intelligenz die Arbeitswelt und die Gesellschaft insgesamt verändert.

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In ihren Artikeln setzt sie sich häufig mit den ethischen und sozialen Folgen von KI auseinander – etwa in Fällen wie dem von Fernandes. Der Berliner Protest spiegelt die wachsende öffentliche Sorge wider, dass Technologie gezielt eingesetzt wird, um Menschen – insbesondere Frauen – in digitalen Räumen zu schaden.

Die Demonstration unterstrich die Forderung nach strengeren Schutzmaßnahmen gegen den Missbrauch von Deepfakes. Fernandes' Fall bleibt ein prägnantes Beispiel dafür, welchen nachhaltigen Schaden KI-generierte Inhalte anrichten können. Unterdessen recherchieren Journalisten wie Martin weiter an der Schnittstelle von Technologie, Arbeitswelt und Gesellschaft.

Quelle