29 March 2026, 16:22

Betrüger zielen mit perfiden Tricks auf Senioren in Brandenburg ab

Plakat mit Text und Logo, das versteckte Nebenkosten in Rechnungen anprangert

Betrüger zielen mit perfiden Tricks auf Senioren in Brandenburg ab

Zwei getrennte Betrugsmaschen zielen auf ältere Einwohner in Brandenburg ab – Opfer erleiden finanzielle Verluste

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In Neuruppin verlor ein 55-jähriger Mann einen vierstelligen Betrag, nachdem sich ein Betrüger als Bankmitarbeiter ausgegeben hatte. Unterdessen entging in Kyritz eine 79-jährige Frau nur knapp einem noch größeren Schaden, als sie erkannte, dass ein angeblicher "Schockanruf" gefälscht war.

Der Vorfall in Neuruppin begann mit einem Anruf bei dem Mann, bei dem sich der Anrufer als Angestellter seiner Bank ausgab. Der Betrüger warnte vor unautorisierten Abbuchungen und überredete das Opfer, seine Online-Banking-Daten preiszugeben. Sobald der Kriminelle Zugriff hatte, überwies er einen vierstelligen Betrag vom Konto des Geschädigten.

In Kyritz kontaktierte ein Hochstapler, der sich als Polizist ausgab, die ältere Frau. Der Anrufer behauptete, ihre Tochter sei festgenommen worden, und forderte Kaution. Unter Druck willigte die Frau zunächst ein, einen niedrigen fünfstelligen Betrag zu zahlen. Später durchschaute sie den Schwindel, bevor Geld fließen konnte.

Beide Fälle folgen einem Muster, bei dem Kriminelle das Vertrauen in Autoritätspersonen ausnutzen. Die Polizei rät der Bevölkerung, verdächtige Anrufe durch Rückfrage über die offiziellen Rufnummern zu überprüfen.

Die Vorfälle reiht sich in eine wachsende Zahl von Betrugsfällen in Deutschland ein. Allein in den ersten elf Monaten des Jahres 2025 wurden über 20.000 Verbraucherbeschwerden wegen Betrugs registriert. Die Behörden warnen weiterhin davor, persönliche oder finanzielle Daten am Telefon preiszugeben.

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