05 April 2026, 02:17

Brandenburg plant 24/7-Supermärkte ohne Personal für bessere Versorgung auf dem Land

Ein belebter Markt im historischen Stadtkern von Heidelberg, Deutschland, mit Menschen, die spazieren gehen, auf Bänken sitzen und in der Nähe von Zelten, Tischen mit Körben voller Gemüse und Gebäuden mit Fenstern, Bäumen und einem klaren blauen Himmel im Hintergrund.

Brandenburg plant 24/7-Supermärkte ohne Personal für bessere Versorgung auf dem Land

Die Landesregierung Brandenburgs hat Änderungen am Ladenschlussgesetz beschlossen. Die neuen Regelungen sollen vollautomatisierte, personalfreie Supermärkte im gesamten Bundesland ermöglichen. Laut Behörden zielt der Schritt darauf ab, die Versorgung mit Lebensmitteln zu verbessern – insbesondere in ländlichen Regionen.

Aktuell dürfen Geschäfte in Brandenburg von Montag bis Samstag rund um die Uhr öffnen. Zudem ist an sechs Sonn- oder Feiertagen pro Jahr ein Verkauf erlaubt. Bereits zuvor hatte der Landtag jedoch gefordert, dass Mini-Supermärkte durchgehend an sieben Tagen in der Woche betrieben werden dürfen.

Die geplanten Novellen würden dies nun ermöglichen, indem sie den Betrieb von "Smart Stores" – also vollständig automatisierten, personalfreien Läden – legalisieren. Sozialminister René Wilke (SPD) betonte, dass solche Geschäfte dazu beitragen könnten, die lokale Versorgungssicherheit zu stärken. Zudem hob er ihr Potenzial hervor, die Lebensbedingungen in Brandenburg gerechter zu gestalten.

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Während einige Bundesländer personalfreie Läden bereits zugelassen haben, fehlt in Brandenburg bisher eine endgültige gesetzliche Regelung. Der Landtag muss den Entwurf noch beraten und verabschieden, bevor er in Kraft treten kann.

Sollte das Gesetz verabschiedet werden, würde dies einen Wandel im brandenburgischen Einzelhandel einläuten. Smart Stores könnten dann rund um die Uhr Zugang zu Lebensmitteln in Regionen bieten, in denen traditionelle Geschäfte kaum überlebensfähig sind. Die endgültige Entscheidung liegt nun beim Landtag.

Quelle