02 April 2026, 22:17

Brandenburg verdoppelt Wohnungsbauförderung – doch reicht das gegen die Krise?

Ausführliche alte Karte von Brandenburg, Deutschland, mit Straßen, Gebäuden, Parks und Sehenswürdigkeiten.

Brandenburg verdoppelt Wohnungsbauförderung – doch reicht das gegen die Krise?

Brandenburg verschärft Kampf gegen Wohnungsnot mit neuen Fördermitteln und Reformen

Die Landesregierung in Brandenburg geht mit neuen Finanzhilfen und politischen Maßnahmen gegen die anhaltende Wohnungskrise vor. Die von einer SPD/CDU-Koalition geführte Regierung kündigte an, die finanzielle Unterstützung für selbstgenutztes Wohneigentum zu verdoppeln und gleichzeitig die Subventionen für Haushalte mit niedrigem und mittlerem Einkommen auszubauen. Der Schritt erfolgt vor dem Hintergrund eines kontinuierlichen Rückgangs der genehmigten Wohnungen – bereits das vierte Jahr in Folge.

Die Zahl der bewilligten Wohnungen in Brandenburg sinkt seit 2020 stetig. 2025 erhielten nur noch 7.962 Wohneinheiten eine Baugenehmigung – ein Rückgang um 12,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Als Hauptgrund für den anhaltenden Negativtrend gelten die stark gestiegenen Baukosten. Bisher fehlen jedoch konkrete Gegenmaßnahmen, um die Entwicklung umzukehren.

Der soziale Wohnungsbau bleibt ein zentraler Baustein der Landeswohnungsstrategie. Die Koalition will nun den Bau von gefördertem Wohnraum beschleunigen, um bezahlbare Wohnungen schneller verfügbar zu machen. Zusätzliche Hilfen richten sich gezielt an junge Familien und Haushalte mit mittlerem Einkommen, um ihnen den Zugang zu Fördermitteln für den Kauf oder Neubau eines Eigenheims zu erleichtern.

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Parallel dazu plant Brandenburg, die Förderung für selbstgenutztes Wohneigentum zu verdoppeln. Damit soll der Erwerb von Wohneigentum attraktiver werden, ohne dass der soziale Wohnungsbau darunter leidet.

Die neuen Maßnahmen zielen darauf ab, finanzielle Hürden für Familien abzubauen und die Bauaktivitäten anzukurbeln. Angesichts der seit Jahren sinkenden Genehmigungszahlen hofft das Land, mit den Reformen den Wohnungsmarkt zu stabilisieren. Ob der Plan aufgeht, hängt jedoch davon ab, ob die erhöhten Fördergelder die weiter steigenden Baukosten ausgleichen können.

Quelle