30 June 2026, 22:15

Bremens und Niedersachsens Arbeitsmarkt zeigt gegensätzliche Entwicklungen im Juni 2024

Arbeitslosigkeit in Niedersachsen und Bremen leicht gesunken im Juni

Bremens und Niedersachsens Arbeitsmarkt zeigt gegensätzliche Entwicklungen im Juni 2024

Die aktuellen Arbeitsmarktzahlen für Bremen und Niedersachsen zeigen in den letzten Monaten gemischte Trends. In Bremen sind Arbeitslosigkeit und Unterbeschäftigung zurückgegangen, während die Beschäftigtenzahlen leicht gesunken sind. Niedersachsen verzeichnet hingegen einen Anstieg der Unterbeschäftigung, aber gleichzeitig einen Rückgang der Arbeitslosigkeit bei stetigem Beschäftigungswachstum.

In Bremen sank die Unterbeschäftigung im April um 1,8 Prozent, sodass noch 52.607 Menschen betroffen waren. Bis Juni verringerte sich die Zahl der Arbeitslosen in der Stadt auf 42.090 – ein Rückgang um 364 im Vergleich zum Mai. Die Arbeitslosenquote lag damit bei 11,1 Prozent. Allerdings ging die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten im Jahresvergleich um 800 auf 347.500 im April zurück.

Niedersachsen entwickelte sich anders: Die Unterbeschäftigung stieg im April im Vorjahresvergleich um 0,5 Prozent auf 329.550. Dennoch sank die Arbeitslosigkeit in der Region bis Juni auf 270.449 – 1.415 weniger als im Mai. Die Arbeitslosenquote blieb unverändert bei 6,0 Prozent. Die Zahl der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 8.700 auf 3.162.900 im April.

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Die Daten zeigen gegenläufige Entwicklungen in den beiden Bundesländern. Bremens Arbeitsmarkt weist zwar verbesserte Arbeitslosenzahlen auf, doch die Beschäftigtenzahlen sind leicht rückläufig. Niedersachsen hält die Arbeitslosenquote stabil, verzeichnet gleichzeitig ein Wachstum bei sicheren Arbeitsverhältnissen und einen leichten Anstieg der Unterbeschäftigung.

Quelle