Bundesnetzagentur entwarnt: Gasversorgung bleibt trotz langsamer Speicherfüllung stabil
Admin UserBundesnetzagentur entwarnt: Gasversorgung bleibt trotz langsamer Speicherfüllung stabil
Deutschlands Gasspeicherstände steigen um drei Prozentpunkte in zwei Wochen
Die Bundesnetzagentur hat nun Bedenken hinsichtlich der Versorgungssicherheit zurückgewiesen und betont, dass derzeit kein Anlass zur Sorge bestehe.
Klaus Müller, Präsident der Behörde, räumte ein, dass es öffentliche Forderungen gebe, die Speicher bis Mitte Mai zu füllen. Er argumentierte jedoch, dass ein solches Ziel weder wirtschaftlich sinnvoll noch technisch zwingend notwendig sei. Zudem relativierte er Vergleiche mit den Vorjahren: Die Dringlichkeit, wie sie 2022 und 2023 bestanden habe, gelte 2024 nicht mehr.
Die Behörde wies Vorwürfe zurück, die aktuellen Speicherstände seien zu niedrig. Müller betonte, dass die Gasgroßhändler weiterhin für die Versorgungssicherheit verantwortlich seien. Er fügte hinzu, dass die vier deutschen Flüssiggas-Terminals an Nord- und Ostsee im vergangenen Winter eine entscheidende Rolle für die Stabilität gespielt hätten.
Darüber hinaus wies Müller darauf hin, dass die unterirdischen Kavernenspeicher des Landes bei Bedarf innerhalb von 30 Tagen vollständig aufgefüllt werden könnten. Seine Aussagen sollten die Bevölkerung beruhigen und gleichzeitig die Flexibilität der deutschen Gasinfrastruktur unterstreichen.
Laut Bundesnetzagentur bleibt die Gasversorgung Deutschlands vorerst gesichert. Dank der LNG-Terminals und der schnellen Auffüllmöglichkeiten sehen die Verantwortlichen derzeit keinen akuten Bedarf für Notfallmaßnahmen. Der Fokus liege laut Müller auf einer stetigen und kosteneffizienten Bewirtschaftung der Speicher.






