25 May 2026, 00:23

CDU fordert schärfere Einbürgerungsregeln mit längeren Wartezeiten und weniger Doppelten Staatsbürgerschaften

Unionspolitiker fordern Verschärfung der Naturalisierungsregeln

CDU fordert schärfere Einbürgerungsregeln mit längeren Wartezeiten und weniger Doppelten Staatsbürgerschaften

Zwei CDU-Politiker haben weitreichende Änderungen der deutschen Einbürgerungsregeln vorgeschlagen. Roman Poseck und Alexander Throm fordern strengere Auflagen für die Staatsbürgerschaft, darunter längere Mindestaufenthaltszeiten und Einschränkungen bei der doppelten Staatsangehörigkeit. Ihre Vorschläge zielen darauf ab, den Prozess für Bewerber, die einen deutschen Pass anstreben, deutlich zu verschärfen.

Alexander Throm hat mehrere zentrale Reformen angemahnt. Er will die reguläre Mindestaufenthaltsdauer von derzeit sechs Jahren auf acht Jahre verlängern. Zudem schlägt er vor, dass Antragsteller vor der Einbürgerung über eine unbefristete Niederlassungserlaubnis verfügen müssen – inklusive des Nachweises von 60 Monaten Rentenversicherungsbeiträgen.

Throm regt außerdem an, Personen mit Schutzstatus, etwa Geflüchtete, von der Einbürgerung auszuschließen. Sein umstrittenster Vorschlag ist die Abschaffung der grundsätzlichen Zulässigkeit der doppelten Staatsbürgerschaft.

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Auch Roman Poseck befürwortet strengere Regeln bei der Mehrstaatigkeit. Er argumentiert, dass zwei Pässe die Integration erschweren und die Bindung an die deutsche Staatsangehörigkeit schwächen. Poseck plädiert dafür, doppelte Staatsbürgerschaften nur in Ausnahmefällen zuzulassen. Zudem besteht er auf eine gründliche Prüfung jedes Einbürgerungsantrags, um die strikte Einhaltung der gesetzlichen Vorgaben zu gewährleisten.

Beide Politiker betonen die Notwendigkeit eines rigoroseren Umgangs mit der Staatsbürgerschaft. Ihre Vorschläge spiegeln eine grundsätzliche Debatte wider, wie Integration und nationale Identität in Einklang zu bringen sind.

Sollten die Pläne umgesetzt werden, würde sich die Einbürgerung deutlich schwieriger gestalten. Bewerber müssten mit längeren Wartezeiten, strengeren finanziellen Auflagen und weniger Ausnahmen bei der doppelten Staatsangehörigkeit rechnen. Die Vorschläge gehen nun in die politische Diskussion – und könnten künftige Gesetzgebungsverfahren prägen.

Quelle