02 May 2026, 10:19

Chaos beim "Revolutionären 1. Mai": 50.000 blockieren Kreuzbergs Straßen stundenlang

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer von Bäumen gesäumten Straße in Berlin, einige halten Kameras, mit einem Gebäude und einem klaren Himmel im Hintergrund.

Chaos beim "Revolutionären 1. Mai": 50.000 blockieren Kreuzbergs Straßen stundenlang

Berlins jährliche „Revolutionärer 1. Mai“-Demonstration steckt am Mittwoch in massiven Verzögerungen fest, als Zehntausende Feiernde die Straßen Kreuzbergs füllten. Fast 50.000 Menschen waren zum Tag der Arbeit zusammengekommen, doch der Demonstrationszug kam angesichts der dichten Menschenmassen und gesperrter Straßen nur langsam voran.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Spitze des Umzugs erreichte Neukölln bereits am frühen Abend, während das Ende noch immer auf der Oranienstraße in Kreuzberg feststeckte. Teilnehmer berichteten von Wartezeiten bis zu einer halben Stunde, bevor es im Schneckentempo weiterging – was entlang der Route für Verwirrung sorgte. Die Liga der Kommunisten teilte auf X mit, dass ihr Block an der Glogauer Straße zum Stillstand gekommen sei und kaum Platz zum Vorrücken bestehe.

Die Polizei beobachtete die Lage, während in weiten Teilen Kreuzbergs Straßen für den Verkehr gesperrt wurden. Mehrere U-Bahn-Stationen wurden umfahren, um den Andrang zu bewältigen. Gegen späten Abend sperrten die Behörden zudem den Zugang zum Görlitzer Park, einem beliebten Treffpunkt während der Maifeierlichkeiten.

Die Demonstration zerfiel aufgrund der schieren Menge an Feiernden und der eingeschränkten Bewegungsfreiheit. Bei gesperrten Straßen und gestörtem Öffentlichen Nahverkehr arbeiteten Veranstalter und Polizei daran, die Lage unter Kontrolle zu halten. Die Verzögerungen zeigten einmal mehr die Herausforderungen, die große Proteste in dicht besiedelten städtischen Gebieten mit sich bringen.

Quelle