30 April 2026, 08:18

DGB-Chefin Fahimi attackiert Bundesregierung wegen 500-Milliarden-Fonds: "Geld wird zweckentfremdet"

Logo der Berliner Finanzinitiative mit einem blauen Kreis mit weißer Umrandung und einem weißen "B" in der Mitte, umgeben von einem weißen Ring mit einem blau-weißen Karomuster, alles auf einem weißen Hintergrund mit fetter schwarzer Schrift, die "Berlin Finance Initiative" liest.

DGB-Chefin Fahimi attackiert Bundesregierung wegen 500-Milliarden-Fonds: "Geld wird zweckentfremdet"

Die Vorsitzende des Deutschen Gewerkschaftsbundes (DGB), Yasmin Fahimi, hat scharfe Kritik an der Verwaltung des 500-Milliarden-Euro-Sondervermögens geübt. Sie wirft der Bundesregierung vor, die Mittel nicht wie vorgesehen für Infrastruktur- und Klimaprojekte einzusetzen. Der Fonds war ursprünglich als Instrument gedacht, um einen Stau bei dringend notwendigen Investitionen aufzulösen.

Fahimi betonte, es gebe keine Anzeichen dafür, dass das Sondervermögen vollständig in neue Vorhaben fließe. Stattdessen werde das Geld ihrer Ansicht nach genutzt, um bestehende Haushaltslücken zu schließen. Ihre Äußerungen spiegeln eine breitere Skepsis wider, wie die Regierung mit den Geldern umgeht.

Auch Wirtschaftsexperten haben Widerspruch angemeldet. Sie werfen Finanzminister Lars Klingbeil (SPD) vor, den Fonds zur Deckung finanzieller Engpässe statt für langfristige Projekte zu verwenden. Der DGB hatte das Sondervermögen zunächst als wichtigen Schritt für Infrastruktur und Klimaneutralität begrüßt. Doch nun mehren sich die Zweifel, ob die versprochenen Fortschritte damit tatsächlich erreicht werden.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Die Kritik zeigt einen Streit über die Verwendung der 500 Milliarden Euro auf. Werden die Mittel nicht für zusätzliche Investitionen genutzt, könnten zentrale Vorhaben in den Bereichen Infrastruktur und Klimaschutz weiter unterfinanziert bleiben. Die Debatte setzt die Regierung unter Druck, ihre Ausgabepläne klarer darzulegen.

Quelle