04 May 2026, 06:17

Dobrindt hält an harten Grenzkontrollen und Abschiebungen fest

Alte Deutschlandkarte mit schwarzem Rand, detaillierten Straßen und Autobahnen.

Dobrindt hält an harten Grenzkontrollen und Abschiebungen fest

Bundesinnenminister Alexander Dobrindt hat seine Entschlossenheit bekräftigt, die strengen Grenzkontrollen in Deutschland aufrechtzuerhalten. Seine Äußerungen erfolgen vor einer anstehenden Sitzung des Koalitionsausschusses, in der auch Reformen des Arbeitsmarktes und der Migrationspolitik auf der Tagesordnung stehen.

Dobrindt wies jüngste Kritik an Abschiebungen zurück und betonte, dass die Abschiebung von Straftätern – darunter auch Schwerverbrecher – für die öffentliche Sicherheit unverzichtbar bleibe. Seit 2015 hätten deutsche Behörden etwa 8.000 Haftbefehle an den Landesgrenzen vollstreckt. Der Minister unterstrich, dass die Grenzkontrollen fortgesetzt würden und Beamte weiterhin unerlaubt Einreisende abweisen würden. Zudem bestätigte er, dass Abschiebungen nach Afghanistan weitergeführt würden, wofür direkte Gespräche mit Vertretern der Taliban notwendig seien.

Der Minister relativierte die jüngsten Spannungen aufgrund politischer Rhetorik, darunter auch die Äußerungen der SPD-Vorsitzenden Bärbel Bas zu Kürzungen im Sozialbereich. Er rief die Parteien dazu auf, sich auf praktische Lösungen zu konzentrieren, statt über Formulierungen zu streiten. Dobrindt deutete an, dass die Mai-Reden der SPD eher als Teil der traditionellen Parteikommunikation zu verstehen seien und keine inhaltliche Neuausrichtung darstellten.

Während die Bundesregierung langfristige Reformen des europäischen Migrationssystems vorantreibt, betonte Dobrindt, dass die Grenzsicherung weiterhin Priorität habe. Er forderte eine konstruktive Zusammenarbeit und ermutigte alle Beteiligten, konkrete Vorschläge einzubringen und Kompromisse zu suchen.

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Die Haltung der Regierung in Sachen Abschiebungen und Grenzschutz bleibt damit unverändert – Dobrindt pocht auf die Notwendigkeit, gefährliche Straftäter abzuschieben. Parallel dazu werden in der nächsten Koalitionssitzung die weiteren Diskussionen über Arbeitsmarktreformen und Migrationspolitik geführt. Die Ergebnisse könnten sowohl die innere Sicherheit Deutschlands als auch die europäischen Migrationsregeln prägen.

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