17 March 2026, 00:19

Erfolge und Absagen: Diese Gründer überzeugten in der Höhle der Löwen

Schwarz-weiß-Zeichnung einer Maschine mit einem Zifferblatt, beschriftet als Erfindung der Windturbine von Carl E. Meyer, begleitet von erklärendem Text.

Ehemaliger Boxer Axel Schulz Gast-Grillmeister - Erfolge und Absagen: Diese Gründer überzeugten in der Höhle der Löwen

Die neueste Folge von Die Höhle der Löwen bot eine Mischung aus mutigen Präsentationen und harten Entscheidungen. Unternehmer stellten alles vor – von medizinischen Notfallgeräten bis hin zu umweltfreundlichen Textilfarben. Doch nur wenige erhielten die erhoffte Unterstützung der Investoren.

Die Geldgeber prüften die Chancen genau, manche Deals platzten, andere führten zu hitzigen Verhandlungen.

Die beiden Studentinnen Anna Hadzelek und Emmy Schumacher präsentierten eine waschbare Textilfarbe, die in der Waschmaschine vollständig verschwindet. Ihre Erfindung soll bedruckten Shirts ein zweites Leben ermöglichen – ideal für kurzfristige Anlässe wie Kampagnen oder Partys. Das Duo plant jedoch, die Farbe ausschließlich im eigenen T-Shirt-Druckgeschäft einzusetzen und nicht an Dritte zu verkaufen.

Die Rettungssanitäterin Nicole Oudes stellte Heartbeat Revival vor, ein kleines Schlüsselanhänger-Gerät, das Schritt-für-Schritt-Anleitungen für Notfälle bietet. Trotz des Potenzials des Produkts erhielt sie keine Investitionsangebote.

Der 17-jährige Unternehmer Christopher pitchte Peak Protect, eine Handysicherheitslösung für Outdoor-Aktivitäten. Er erhielt zwei Angebote – eines von Janna Ensthaler und ein weiteres von Ralf Dümmel. Nach reiflicher Überlegung entschied er sich für Dümmels Deal.

Heinz Pöttinger präsentierte Purora, ein ernährungsphysiologisches Gesundheitskonzept, und forderte 300.000 Euro für 10 Prozent Firmenanteile. Sein Start-up hatte zwar bereits 7 Millionen Euro aus Familieninvestitionen erhalten, erwirtschaftete aber nur 500.000 Euro Umsatz. Investorin Dagmar Wöhrl einigte sich schließlich auf ein Angebot: 300.000 Euro für 13,75 Prozent statt der geforderten 10 Prozent. Janna Ensthaler kritisierte derweil sein Geschäftsmodell als "Unsinn" und riet ihm, größer zu denken. Der Einzelhandelsexperte Ralf Dümmel und die Beauty-Unternehmerin Judith Williams lehnten ebenfalls ab.

Der ehemalige Boxer Axel Schulz trat gemeinsam mit drei Grillmeistern an, um ein 6-in-1-Grillwerkzeug zu präsentieren. Trotz Schulz' charismatischem Auftritt lehnten die Investoren einen Deal ab. Sein Auftritt in der Show 2023 hatte sein Image als Unterhalter bereits gestärkt und ihm bis 2026 mehr Medienpräsenz und höhere Verkäufe für seine eigenen Grillprodukte beschert.

Die Folge endete mit gemischten Ergebnissen für die Gründer. Einige wie Christopher und Pöttinger verließen die Höhle mit einem Deal in der Tasche, andere – darunter die Grillmeister und Oudes – gingen leer aus.

Die Entscheidungen der Investoren spiegelten sowohl das Potenzial als auch die Risiken der einzelnen Ideen wider und prägten so die Zukunft der vorgestellten Unternehmen.

Quelle