14 April 2026, 22:17

EU startet 80-Milliarden-Initiative für wachsende Unternehmen und Mittelstand

Eine Liniengrafik, die die normalisierte Anzahl von Fonds nach Emerging-Status über die Zeit zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

EU startet 80-Milliarden-Initiative für wachsende Unternehmen und Mittelstand

Eine neue europäische Initiative zielt darauf ab, zusätzliche Mittel in Höhe von 80 Milliarden Euro für wachsende Unternehmen zu mobilisieren. Die Europäische Investitionsbank (EIB) und der Europäische Investitionsfonds (EIF) haben bereits 1,25 Milliarden Euro zugesagt, um das Programm anzuschieben. Mit dieser Maßnahme soll die Investitionstätigkeit in mittelgroße Unternehmen in der gesamten EU gestärkt werden, indem der Kreis der Förderer erweitert wird.

Die Initiative wird in Ergänzung zu bestehenden europäischen Förderprogrammen arbeiten. Eines davon ist der geplante Scaleup-Europe-Fonds der Europäischen Kommission, der voraussichtlich ein Volumen von etwa 5 Milliarden Euro erreichen wird. Im Gegensatz zum Ansatz des EIF wird dieser Fonds direkt in Technologieunternehmen investieren.

Der EIF hat seine Strategie angepasst und konzentriert sich nun auf mittelgroße Investmentvehikel. Diese Neuausrichtung soll dazu beitragen, die Förderung gleichmäßiger auf die verschiedenen EU-Regionen zu verteilen. Um die Unterstützung weiter auszubauen, sind nun auch institutionelle Investoren wie Banken, Versicherungen und Pensionsfonds eingeladen, sich zu beteiligen.

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Vertreter der Initiative betonten, dass der EIF-Fonds nicht in Konkurrenz zum Scaleup-Europe-Fonds stehen werde. Stattdessen soll er diesen unterstützen, sodass beide gemeinsam das europäische Investitionsumfeld stärken.

Durch das Zusammenspiel von EIB, EIF und den neuen institutionellen Investoren könnten erhebliche Kapitalströme in europäische Wachstumsunternehmen fließen. Mit den bereits zugesagten 1,25 Milliarden Euro schafft die Initiative die Grundlage für breitere Fördermöglichkeiten. Das Ziel ist ein ausgewogenerer und zugänglicherer Investitionsmarkt in der gesamten EU.

Quelle