27 April 2026, 06:23

Flugticketsteuer sinkt – doch Passagiere zahlen trotzdem mehr ab Juli 2023

Liniengraph, der die Anzahl der Fluggesellschaften in den Vereinigten Staaten von 2019 bis 2021 zeigt, mit begleitendem erklärendem Text.

Flugticketsteuer sinkt – doch Passagiere zahlen trotzdem mehr ab Juli 2023

Deutschland senkt Flugticketsteuer ab 1. Juli 2023, um angeschlagene Airlines und Flughäfen zu entlasten

Die Maßnahme erfolgt vor dem Hintergrund stark gestiegener Kerosinkosten und steigender Ticketpreise, die die Reisebranche belasten. Anja Karliczek, Vorsitzende des Tourismusausschusses des Bundestags, warnte jedoch, dass die Steuerentlastung nicht ausreichen werde, um die allgemeinen finanziellen Belastungen der Branche auszugleichen.

Die CDU-Politikerin betonte, dass die Senkung verhindern solle, dass deutsche Flughäfen und Fluggesellschaften im Wettbewerb mit ausländischen Konkurrenten weiter zurückfallen. Die aktuelle Lage bezeichnete sie als "Marktrealität": Die explodierenden Spritpreise träfen alle Airlines – nicht nur die in Deutschland.

Trotz der bevorstehenden Steuererleichterung werden die Ticketpreise voraussichtlich weiter steigen. Die Energiekrise und die hohen Kerosinkosten treiben die Preise nach oben und machen Flüge für Passagiere teurer. Karliczek räumte die tiefgreifenden Herausforderungen der Branche ein, hielt aber attraktive Drehkreuze – besonders für Touristen – für unverzichtbar.

Die Steuersenkung tritt zwar am 1. Juli in Kraft, doch insgesamt müssen Reisende mit höheren Preisen rechnen. Die Maßnahme soll zwar den Wettbewerbsdruck auf die deutsche Luftfahrt verringern, greift die Ursachen der Kostensteigerungen aber kaum an. Airlines und Flughäfen stehen weiterhin vor einer unsicheren finanziellen Zukunft.

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