Freiburgs ungeschlagene Heimserie gibt Hoffnung vor dem Europa-League-Finale gegen Braga
Admin UserFreiburgs ungeschlagene Heimserie gibt Hoffnung vor dem Europa-League-Finale gegen Braga
Freiburg geht mit Schwung ins Europa-League-Finale gegen Braga
Die Breisgauer blicken mit einer beeindruckenden Serie auf das entscheidende Rückspiel gegen Sporting Braga: Seit über zwei Jahren hat der SC Freiburg kein europäisches Heimspiel mehr verloren. Mit einer Mischung aus Kampfgeist und offensiver Stärke haben sie in letzter Zeit überzeugt – besonders Igor Matanović hat sich als Schlüsselfigur in der Sturmspitze etabliert.
Die Bühne ist bereitet für ein packendes Duell nach Bragas spätem Siegtreffer im Hinspiel. Nun sind Freiburger Spieler und Fans entschlossen, die Wende im eigenen Stadion zu schaffen.
Die ungeschlagene Serie des SC im Europa-Park-Stadion umfasst mittlerweile zehn Partien über mehrere Spielzeiten hinweg. Diese Bilanz gibt dem Team Selbstvertrauen vor dem alles entscheidenden Rückspiel. Ihre Fähigkeit, Rückstände aufzuholen, zeigte sich etwa beim 1:1 gegen Wolfsburg, als sie nach einem schwachen Start innerhalb von nur 20 Minuten ausglichen.
Gegen Braga im Hinspiel reagierten sie noch schneller – nach acht Minuten war der Ausgleich perfekt. Doch ein spätes Tor der Portugiesen zwang Freiburg nun zum Sieg im eigenen Stadion. Die Provokationen der Braga-Fans nach ihrem Siegtreffer heizten die Stimmung zusätzlich an, insbesondere bei Matanović, der sich mittlerweile als unumstrittene Sturmspitze durchgesetzt hat. Noch vor kurzem galt der Kroate als Ersatz für Lucas Höler, doch nun ist er aus der Startelf nicht mehr wegzudenken.
Matanovićs Weg vom kroatischen Fußball in die Bundesliga war stetig. Allein in dieser Saison bestritt er 51 Pflichtspiele, in denen er acht Ligatore und zwei Treffer in den K.-o.-Runden erzielte. Seine Erfahrung und aktuelle Form machen ihn zum wahrscheinlichsten Matchwinner für Freiburg. Er warnte Braga bereits: Sollte sein Team zuerst treffen, werde der Druck vollständig auf die Gäste übergehen.
Kapitän Christian Günter, der in dieser Saison nicht immer zur Stammelf gehörte, kehrte beim Wolfsburg-Remis zurück. Der langjährige Führungsspieler lobte die mentale Stärke seines Teams – eine Eigenschaft, die ihre gesamte Saison prägt. Anders als im Vorjahr verfügt Freiburg nun über einen tieferen Kader, was in entscheidenden Spielen den Unterschied machen könnte. Auch die leidenschaftlichen Fans werden eine Rolle spielen und für eine Atmosphäre sorgen, die Gegner bereits mehrfach verunsichert hat.
Mit ihrer starken Heimstatistik und der „Nie-aufgeben“-Mentalität hat Freiburg gute Chancen, das Defizit wettzumachen. Matanovićs Torgefährlichkeit und die Fähigkeit des Teams, schnell zurückzukommen, werden entscheidend sein. Mit der lautstarken Unterstützung im Rücken streben die Breisgauer an, ihre europäische Unbesiegten-Serie auszubauen – und die nächste Runde zu erreichen.






