02 May 2026, 16:15

Friedliche und angespannte Momente bei Braunschweiger Kundgebungen am Freitag

Eine große Gruppe von Menschen marschiert auf einer Demonstration in Washington, D.C. mit Schildern und Bannern, einige fahren Fahrräder, unter einem klaren blauen Himmel.

Friedliche und angespannte Momente bei Braunschweiger Kundgebungen am Freitag

Am Freitag fanden in Braunschweig mehrere Kundgebungen statt. Dazu gehörten Demonstrationen der Gewerkschaft DGB sowie eine rechtsextreme Veranstaltung der NPD. Die Polizei bestätigte später, dass alle Proteste bis 17:15 Uhr beendet waren und größtenteils friedlich verliefen.

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Der Tag begann mit dem „Tag der Arbeit“-Marsches des DGB, der um 11 Uhr vom Burgplatz aus startete. Rund 1.800 Teilnehmer zogen zum Bürgerpark und trafen dort gegen 12:30 Uhr ein. Eine zweite DGB-Demonstration unter dem Motto „Hoffnung organisieren – gemeinsam für eine solidarische Gesellschaft“ begann kurz darauf um 13:05 Uhr an der Konrad-Adenauer-Straße.

Gleichzeitig veranstaltete die rechtsextreme NPD eine eigene Kundgebung in der Nähe des Bahnhofs. Ihr ursprünglich auf einer anderen Route geplanter Marsch wurde wegen der DGB-Präsenz umgeleitet. Nur etwa 40 Personen nahmen an der NPD-Veranstaltung teil. Während der Versammlung flogen Eier, es gab jedoch keine Verletzten oder Sachschäden.

Einige DGB-Mitglieder schlossen sich später einer spontanen Gegenkundgebung am Hauptbahnhof gegen die NPD-Demonstration an. Zwar blieben die meisten Proteste ruhig, die Polizei verzeichnete jedoch vereinzelte Vorfälle: Zwei Beamte wurden angegriffen, eine Person leistete Widerstand bei der Festnahme, und es kam zu einigen verbalen Beleidigungen.

Bis zum Abend endeten alle Kundgebungen ohne größere Zwischenfälle. Die Behörden betonten, dass sich die Mehrheit der Teilnehmer an die Regeln hielt, trotz einiger Auseinandersetzungen. Der Tag zeigte sowohl geplante Märsche als auch spontane Reaktionen und spiegelte so die politische Vielfalt der Stadt wider.

Quelle