Fulda testet digitale Firmengründung in nur 24 Stunden als Pilotregion
Fulda als eine von neun Modellregionen für schnelle, digitale Firmengründung ausgewählt
Fulda wurde als eine von neun Pilotregionen ausgewählt, um ein beschleunigtes, voll digitalisiertes Verfahren zur Unternehmensgründung zu testen. Das Vorhaben ist Teil der hessischen Initiative „Gründung in 24 Stunden“ und zielt darauf ab, Bürokratie abzubauen und Gründerinnen und Gründern den Einstieg zu erleichtern. Ein entsprechender Beschluss zur Unterstützung des Projekts wurde auf der Digitalministerkonferenz am 13. Mai vorgestellt.
Das Ziel ist klar: Unternehmen sollen künftig innerhalb eines einzigen Tages digital angemeldet werden können. Um dies zu erreichen, werden Verwaltungsabläufe verschlankt, digitale Register effizienter vernetzt und das „Once-Only“-Prinzip durchgesetzt – Gründer müssen dann dieselben Angaben nicht mehr mehrfach einreichen.
Fulda arbeitet dabei eng mit der benachbarten Gemeinde Petersberg zusammen und kooperiert mit Landes- und Bundesbehörden. Das Projekt „Schnellere Gründung“ soll überflüssige Hürden beseitigen und die Selbstständigkeit zugänglicher machen. Durch die Modernisierung des Anmeldeverfahrens erhofft sich die Stadt, mehr Start-ups anzuziehen und die regionale Wirtschaft zu stärken.
Die Auswahl Fuldas als Modellregion unterstreicht seine Rolle bei der Erprobung digitaler Verwaltungslösungen, die Gründungsprozesse beschleunigen sollen. Gleichzeitig zeigt das Vorhaben das Engagement Hessens, Gründer zu fördern und landesweit Innovation voranzutreiben.
Bei Erfolg könnte die Initiative die Unternehmensgründung in Hessen grundlegend verändern. Gründer in Fulda sollen bald alle notwendigen Schritte online und innerhalb von 24 Stunden erledigen können. Die Neuerungen sollen nicht nur den Papierkram reduzieren, sondern auch mehr Menschen ermutigen, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen.






