05 June 2026, 10:36

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensleistung für Soziales und Politik

Abschied von einer engagierten Fürther Bürgerin: Anette Reichstein, 75, verstorben

Fürth trauert um Anette Reichstein – eine Lebensleistung für Soziales und Politik

Anette Reichstein, eine engagierte SPD-Stadträtin und langjährige Kämpferin für soziale Belange, ist im Alter von 75 Jahren verstorben. Die am 1. Mai 1951 Geborene wirkte jahrzehntelang für die Stadt Fürth, bevor sie am 3. Juni 2026 verstarb.

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Reichsteins politische Laufbahn begann 1990, als sie als Vertreterin der Sozialdemokratischen Partei Deutschlands (SPD) in den Fürther Stadtrat einzog. Bis 2008 blieb sie in diesem Amt und übernahm von 2002 bis 2008 zudem den Posten der stellvertretenden Vorsitzenden der SPD-Fraktion. Über die Politik hinaus setzte sie sich unermüdlich in verschiedenen Gemeinschaftsrollen ein, unter anderem als Jugendschöffin und als Mitglied der Arbeiterwohlfahrt (AWO).

Ihr Einsatz für soziale Gerechtigkeit reichte bis zur Gründung des Fürther Frauenhauses und des Diakonievereins St. Martin. 1994 trat sie dem Kirchenvorstand der Gemeinde St. Martin bei, wo sie über viele Jahre aktiv blieb. Die Stadt Fürth würdigte ihr Wirken im Februar 2020 mit der Verleihung des Goldenen Kleeblatts.

Ein Gedenkgottesdienst findet am 20. Juni 2026 um 13:00 Uhr in der St.-Martins-Kirche statt.

Mit Reichsteins Tod endet ein Leben im Dienst der Öffentlichkeit und der Gemeinschaft. Die Trauerfeier wird ihr jahrzehntelanges Engagement in der Kommunalpolitik, der Sozialarbeit und der Kirche ehren.

Quelle