24 April 2026, 10:22

Fusionspläne der Neuwieder Fußballvereine scheitern an fehlender Stadioninfrastruktur

Großes Stadion mit einem Fußballfeld, umgeben von Sitzplätzen, einem Zaun, einem Display, Bäumen, einem Turm, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Fusionspläne der Neuwieder Fußballvereine scheitern an fehlender Stadioninfrastruktur

In Neuwied haben Gespräche über eine mögliche Fusion der örtlichen Fußballvereine Cosmos Koblenz, VfL Neuwied und Vatanspor Neuwied stattgefunden. Die Stadtverwaltung traf sich mit Vertretern der Clubs, um die Auswirkungen zu erörtern – auch wenn sie keinen direkten Einfluss auf den Prozess hat. Ein zentraler Punkt war die Verfügbarkeit geeigneter Stadionkapazitäten für ein etwaiges gemeinsames Team.

An dem Treffen nahmen Oberbürgermeister Jan Einig, Bürgermeister Peter Jung sowie Verantwortliche des VfL Neuwied und von Vatanspor Neuwied teil. Zwar kann die Stadt in die Fusion selbst nicht eingreifen, begrüßte aber die Transparenz der Vereine.

Als mögliche Spielstätte für reguläre Partien wurde das Raiffeisen-Stadion geprüft. Die Anlage erfüllt zwar teilweise die betrieblichen Anforderungen, doch wären Sanierungen des Platzes und der Ausstattung nötig. Strukturveränderungen würden zudem langfristige Planungen erfordern, darunter ein formelles Baugenehmigungsverfahren.

Aktuell trägt die SG Neuwied ihre Spiele im Sportkomplex an der Bimsstraße aus, dessen Eignung für den Oberligabetrieb jedoch noch geprüft wird. Die bestehenden Sporteinrichtungen in Neuwied sind bereits voll durch lokale Vereine ausgelastet – freie Kapazitäten gibt es nicht. An den aktuellen Nutzungsrechten wird es keine Einschränkungen geben.

Mittelfristig könnten Verbesserungen am Bimsstraße-Komplex die Bedingungen optimieren. Kurzfristige Lösungen für zusätzliche Stadionflächen gibt es jedoch nicht.

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Die Gespräche zeigten die Herausforderungen auf, passende Infrastruktur für einen fusionierten Verein zu finden. Das Raiffeisen-Stadion müsste mit erheblichem Aufwand und Zeitaufwand ertüchtigt werden, bevor es nutzbar wäre. Vorerst bleibt die Sportinfrastruktur in Neuwied vollständig ausgelastet – an den bestehenden Regelungen wird sich nichts ändern.

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