03 April 2026, 04:18

Fußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach

Schwarze-Weiß-Foto von Männern, die Fußball in einem Stadion mit Zuschauern und Fahnen im Hintergrund spielen.

Fußballturnier krönt Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 in Bergisch Gladbach

Internationale Wochen gegen Rassismus 2026 enden mit Fußballturnier für Vielfalt und Zusammenhalt

Die Internationalen Wochen gegen Rassismus 2026 gingen mit einem Fußballturnier zu Ende, das den Zusammenhalt fördern und Diskriminierung bekämpfen sollte. Organisiert vom Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt brachte die Veranstaltung Mannschaften unterschiedlicher Herkunft unter dem Motto "100 % Menschenwürde. Vereint gegen Rassismus und Rechtsextremismus" zusammen. Schirmherr der Kampagne war Bürgermeister Marcel Kreutz, der damit das Engagement der Stadt für Inklusion und Respekt unterstrich.

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Beim "Kick gegen Rassismus"-Turnier traten neun Teams an, die verschiedene religiöse und kulturelle Gemeinschaften vertraten. Statt traditioneller Pokale erhielten die Teilnehmer ein symbolisches Banner mit der Aufschrift "Bergisch Gladbach – Kein Platz für Rassismus", um die Botschaft der Solidarität zu verstärken. Die Spiele fanden ohne Schiedsrichter statt – Fairplay und gegenseitiger Respekt standen im Mittelpunkt.

Das Bündnis Bergisch Gladbach gegen Rassismus und für Vielfalt, 2024 gegründet, setzt sich ganzjährig für ein offenes und vielfältiges Miteinander ein. Mit Aufklärungskampagnen und interkulturellen Projekten will es Ausgrenzung und Diskriminierung entgegenwirken. Zwar belegte die IGMG Bergisch Gladbach e.V. den ersten Platz, doch betonten die Organisatoren, dass der wahre Erfolg des Turniers im Geist der Harmonie und nicht im Wettbewerb lag.

Auch andere deutsche Städte beteiligten sich mit eigenen Aktionen. Mönchengladbach veranstaltete ein Hallenfußballturnier sowie 20 weitere Aktivitäten. Eine weitere Stadt organisierte unter dem Motto "Kicken gegen Rassismus" ein Event mit 36 Spielen und 140 Teilnehmern. Mörfelden-Walldorf trug am 4. April 2026 ebenfalls ein interkulturelles Fußballturnier bei. Alle Veranstaltungen waren Teil der jährlichen Internationalen Wochen gegen Rassismus, einer Initiative des Deutschen Instituts für Menschenrechte.

Die Kampagne 2026 verzeichnete eine breite Beteiligung, bei der zahlreiche Städte Sport und Kultur nutzten, um sich gegen Rassismus zu stellen. Besonders das Turnier in Bergisch Gladbach zeigte, wie gemeindegetragene Events den sozialen Zusammenhalt stärken können. Die kontinuierliche Arbeit des Bündnisses sorgt dafür, dass die Botschaft von Gleichberechtigung und Respekt über die zweiwöchige Initiative hinaus wirkt.

Quelle