06 May 2026, 03:08

Gifhorns neue Bürgerinitiative fordert frischen Wind in der Kommunalpolitik

Ein belebter Stadtplatz mit Menschen auf Stühlen sitzend und stehend, umgeben von Topfpflanzen, Metallabsperrungen, Schildern an Pfosten, Fahnen, Gebäuden und einem bewölkten Himmel.

Gifhorns neue Bürgerinitiative fordert frischen Wind in der Kommunalpolitik

Neue Bürgerinitiative „Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt“ mischt Gifhorner Lokalpolitik auf

Die neu gegründete Bürgergruppe Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt betritt in Gifhorn die politische Bühne und lädt Einwohner ein, sich für die anstehenden Kommunalwahlen auf ihrer Liste zu engagieren. Ihr Ziel: eine sachliche, transparente Politik für Stadt, Landkreis und Umland.

An der Spitze der Bewegung steht Jacqueline Kleinhans, ausgebildete Pädagogin mit zehnjähriger Erfahrung als Schulsozialarbeiterin. Nun kandidiert sie für das Amt der Bürgermeisterin – mit dem Anspruch, die etablierte Parteipolitik durch frische Ideen und bürgernahe Lösungen herauszufordern.

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Kleinhans hat bereits die Ausgabenpolitik der Stadt kritisiert. Besonders im Fokus: die Sanierung des Mühlenmuseums, dessen explodierende Kosten sie als Belastung für den Gifhorner Haushalt brandmarkt. Stattdessen plädiert sie dafür, die Mittel in Schulen und andere dringende kommunale Aufgaben zu stecken.

Die Initiative fordert eine umfassende Überprüfung des Museumprojekts – inklusive der Option, das Gebäude abzureißen oder umzunutzen. Zudem schlägt Kleinhans konkrete Konzepte für brachliegende städtische Immobilien vor, etwa die Umwandlung des Ratsweinkellers in ein Standesamt.

Zukunft-Vertrauen-Zusammenhalt setzt auf fünf Schwerpunkte: öffentliche Sicherheit, Stadtentwicklung, Wirtschaftsförderung, Bürgerbeteiligung und schlanke Verwaltung. Als Alternative zu den etablierten Parteien will die Gruppe Wähler aus allen Lagern ansprechen. Ihr Programm basiert auf pragmatischen Lösungen, transparenter Entscheidungsfindung und der Priorisierung von Bürgerbedürfnissen.

Kleinhans und ihr Team rufen nun engagierte Bürger auf, unter ihrem Banner für die Kommunalvertretungen zu kandidieren. Die Initiative wirbt für mehr Verantwortung, kosteneffiziente Projekte und aktive Mitgestaltung. Im Falle eines Wahlsiegs wollen sie die Ressourcenverteilung in Gifhorn neu ausrichten – und die Einbindung der Bürger stärken.

Quelle