Goslar: Schockanrufe, Schlägerei und Brand halten Polizei in Atem
Mehrere Vorfälle hielten die Polizei in Goslar in der vergangenen Woche in Atem
In der letzten Woche sorgten mehrere Zwischenfälle in Goslar für Polizeieinsätze. Dazu zählten betrügerische „Schockanrufe“, eine gewalttätige Straßenschlägerei sowie ein Küchenbrand. Die Behörden ermitteln nun in allen Fällen und bitten die Bevölkerung um Mithilfe.
Am Donnerstagnachmittag erhielten mehrere Anwohner im Goslarer Stadtgebiet betrügerische „Schockanrufe“. Die Anrufer gaben sich als Ärzte aus und forderten Geld – in keinem der gemeldeten Fälle kam es jedoch zu Zahlungen.
In der frühen Samstagmorgenstunde eskalierte ein Streit zwischen einem 22-jährigen Mann aus Salzgitter und einem 17-jährigen Jugendlichen aus Berlin in der Marstallstraße zu einer handfesten Auseinandersetzung. Wegen des Vorfalls wurden strafrechtliche Ermittlungen eingeleitet. Zeugen, die Hinweise zum Geschehen geben können, werden gebeten, sich bei der Polizei zu melden.
Am Freitagmorgen brach in der Lindenplan ein Feuer in einer Küche aus. Anwohner reagierten schnell und konnten die Flammen löschen, noch bevor die Feuerwehr eintraf. Die Brandursache wird noch untersucht.
Zwischen Freitag gegen 14:00 Uhr und Samstag gegen 9:00 Uhr brachen Diebe in einen Container auf einem Gewerbegelände in der Straße Im Granetal ein und entwendeten Kabel im Wert von etwa 20.000 Euro. Die Polizei wertet derzeit Spuren vom Tatort aus.
In einem weiteren Vorfall wurde ein Mazda mit dem Kennzeichen GS auf dem Parkplatz der Goslarschen Höfe beschädigt. Das Fahrzeug wurde am Mittwoch zwischen 8:00 und 20:00 Uhr von einem unbekannten Auto angefahren.
Die Polizei ermittelt intensiv in allen gemeldeten Fällen – von den betrügerischen Anrufen über die gewaltsame Auseinandersetzung bis hin zum Diebstahl. Personen mit sachdienlichen Hinweisen werden aufgefordert, sich bei den örtlichen Behörden zu melden, um die laufenden Untersuchungen zu unterstützen. Die Bevölkerung wird zudem dazu aufgerufen, wachsam zu bleiben und verdächtige Aktivitäten umgehend zu melden.






