Grasmück bleibt mit klarem Votum an der SR-Spitze bis 2027
Thomas Grasmück bleibt für eine zweite Amtszeit Generaldirektor des Saarländischen Rundfunks (SR). Im ersten Wahlgang erhielt er überwältigende Unterstützung und sicherte sich 22 von 24 Stimmen. Seine Wiederwahl folgt auf eine Kampagne, die auf die Modernisierung des Senders abzielte, ohne dabei die enge Verbindung zur Region aufzugeben.
Grasmück begann seine Laufbahn beim SR als freier Mitarbeiter, bevor er zum stellvertretenden Programmdirektor aufstieg. Während seiner ersten Amtszeit trieb er strukturelle Veränderungen voran, darunter Personalabbau und eine Neuverteilung der Ressourcen. Für die kommenden fünf Jahre plant er, den Sender innovativer und zukunftsfähiger zu gestalten, ohne dessen regionale Identität zu verwässern.
Sein Gegenkandidat war Peter Dinges, der langjährige Geschäftsführer der Filmförderungsanstalt (FFA), der deutschen nationalen Filmförderbehörde. Dinges, der über 30 Jahre Erfahrung in Film und Fernsehen verfügt, präsentierte seine Bewerbung als persönliches Engagement und nicht als Karriereschritt. Er warb mit dem Versprechen, als externer Kandidat frische Impulse in die Position einzubringen.
Mit seinem deutlichen Sieg wird Grasmück den SR bis Anfang 2027 weiterführen. Zu seinen vorrangigen Zielen gehören tiefgreifende Reformen, um den Sender in einer sich wandelnden Medienlandschaft relevant zu halten. Gestärkt durch das klare Votum wird Grasmück seine Führung bis 2027 ausbauen. Im Mittelpunkt stehen weitere Reformen, die den SR wettbewerbsfähig und gleichzeitig fest in der Region verankert halten sollen. Die künftige Ausrichtung des Senders wird sich an den Prinzipien von Innovation und Stabilität orientieren, die Grasmück bereits im Wahlkampf skizziert hat.






