25 April 2026, 00:20

Großrazzia in Köln-Vingst: Polizei entdeckt Drogen, Waffen und Luxusgüter in Friseursalon

Ein Drogengeschäft an einer Stra√enecke mit einem Gebäude, einem Schild, einem Stra√enpfahl, einem geparkten Fahrrad, einem Müllcontainer und einem bewölktem Himmel.

Großrazzia in Köln-Vingst: Polizei entdeckt Drogen, Waffen und Luxusgüter in Friseursalon

Kölner Polizei führt Großrazzia im Stadtteil Vingst durch

Am 23. April 2023 hat die Kölner Polizei eine großangelegte Razzia im Stadtteil Vingst durchgeführt. Ziel der Aktion war ein Friseursalon sowie mehrere Wohnungen im Rahmen einer umfassenden Offensive gegen Kriminalität und illegale Geschäftspraktiken. Die Behörden verdächtigen den Inhaber des Salons des Drogenhandels und weiterer Verstöße.

An der Operation waren Polizei, Zollbeamte und städtische Behörden beteiligt. Durchsucht wurden mehrere Objekte, wobei Drogen, Bargeld und Luxusgüter beschlagnahmt wurden. Unter den sichergestellten Gegenständen befanden sich eine Rolex-Uhr im Wert von etwa 100.000 Euro, Waffen, ein Mobiltelefon sowie über 20.000 Euro in bar.

Die Beamten fanden zudem rund 90 Dosen Kokain, vorportioniertes Crack und 100 Gramm Marihuana. Der 32-jährige Friseursalon-Besitzer steht nun unter Verdacht, von seinen Räumlichkeiten aus Drogen verkauft zu haben.

Neben den Drogendelikten deckten die Kontrolleure Verstöße gegen Aufenthalts-, Hygiene- und Jugendschutzbestimmungen auf. Das Finanzamt verhängte Bußgelder in Höhe von mehr als 95.000 Euro und versiegelte mehrere Spielautomaten. Das städtische Gewerbeamt schloss und versiegelte den Friseursalon schließlich vollständig.

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Die Aktion ist Teil einer größeren Durchsetzungskampagne in den Stadtteilen Kalk, Neumarkt und Friesenviertel. Ziel ist es, die organisierte Kriminalität zu bekämpfen und die Einhaltung gewerberechtlicher Vorschriften sicherzustellen.

Bei den Razzien wurden Drogen, Waffen und hochwertige Gegenstände beschlagnahmt. Der Friseursalon bleibt vorerst geschlossen, und dem Besitzer drohen Anklagen wegen Drogenhandels. Die Ermittlungen zu weiteren möglichen Verbindungen zu kriminellen Aktivitäten in der Region laufen weiterhin.

Quelle