21 March 2026, 18:18

Habicht Alfons nach Luftgewehr-Attacke schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen

Gravur aus dem Buch "Die Greifvögel" von 1876, die einen Wanderfalken im Flug über Menschen zu Pferd mit Bäumen im Hintergrund zeigt.

Habicht Alfons nach Luftgewehr-Attacke schwer verletzt – Polizei sucht Zeugen

Greifvogel Alfons in Groß Biewende mit Luftgewehr angeschossen

Im vergangenen November wurde der abgerichtete Habicht Alfons in Groß Biewende mit einem Luftgewehr angeschossen. Das Tier erlitt schwere Verletzungen an einem Bein, als es auf einem abgestorbenen Baum über einer Voliere saß. Sein Besitzer Mario bittet nun Zeugen, sich mit Hinweisen zum Vorfall bei der Polizei zu melden.

Der Angriff ereignete sich gegen 14:30 Uhr am 13. November 2025. Ermittler gehen davon aus, dass die Schüsse im südlichen Teil von Groß Biewende abgegeben wurden. Alfons wurde mit einer Schusswunde am rechten Bein gefunden und schwer verletzt aufgefunden.

Mario betont, dass er lokale Jäger nicht verdächtigt, da diese in der Regel keine Luftgewehre verwenden. Stattdessen ruft er alle auf, die zur Tatzeit verdächtige Aktivitäten in der Gegend beobachtet oder gehört haben, sich bei den Behörden zu melden. Aus offiziellen Unterlagen geht hervor, dass es in den vergangenen fünf Jahren im Landkreis Wolfenbüttel keine weiteren gemeldeten Fälle von vorsätzlichen Angriffen auf Greifvögel oder Falkner gab.

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Ungewiss bleibt Alfons' Genesung. Die psychischen und körperlichen Folgen könnten verhindern, dass er jemals wieder frei fliegen kann.

Die Verletzungen haben bei Alfons bleibende Schäden hinterlassen, und seine Flugfähigkeit ist weiterhin unklar. Mario sucht weiterhin nach Informationen, die zur Ermittlung der Verantwortlichen beitragen könnten. Personen mit relevanten Hinweisen werden aufgefordert, sich an die Polizei zu wenden.

Quelle