Hagenbad führt strengere Badeaufsicht für Kinder nach Unfällen ein
Hagenbad GmbH verschärft Badeaufsicht für Kinder
Die Hagenbad GmbH hat strengere Zugangsregeln für Kinder in ihren Schwimmbädern eingeführt. Die Änderungen erfolgen nach zwei Ertrinkungsunfällen mit jungen Schwimmern in den vergangenen zwei Jahren. Die neuen Maßnahmen sollen die Sicherheit im Westfalenbad und in den Freibädern Hagens erhöhen.
Ab dem 1. April dürfen Kinder unter 10 Jahren die Bäder nur noch in Begleitung einer Aufsichtsperson ab 16 Jahren betreten. Jede erwachsene Person darf dabei höchstens zwei Kinder unter 10 gleichzeitig beaufsichtigen. Ältere Kinder zwischen 10 und 13 Jahren können ohne Begleitung baden – vorausgesetzt, sie besitzen das Bronze-Schwimmabzeichen.
Das Personal wird stichprobenartige Kontrollen durchführen, um die Einhaltung der Regeln zu überprüfen. Zudem plant das Unternehmen Aktionstage zur Sicherheitsaufklärung, bei denen Familien über Gefahren im und am Wasser sowie das richtige Verhalten in Notfällen informiert werden sollen.
Das Westfalenbad wird im kommenden Saison sein Kursangebot ausbauen: Zwölf Wassergewöhnungskurse für Kleinkinder und 35 Anfängerkurse bis zum Silber-Schwimmabzeichen stehen auf dem Programm. Konkrete Pläne für zusätzliche Angebote speziell für Kinder unter 6 Jahren gibt es jedoch noch nicht.
Hintergrund der verschärften Regeln sind zwei Ertrinkungsunfälle mit Kindern unter 7 Jahren im Westfalenbad innerhalb der letzten zwei Jahre. Das neue System setzt auf engmaschigere Aufsicht und den Nachweis von Schwimmfähigkeiten bei älteren Kindern. Die Hagenbad GmbH erhofft sich dadurch eine Risikominimierung und die Vermeidung weiterer Vorfälle.






