17 March 2026, 14:19

Hamburgs Kreuzfahrtboom: Mehr Schiffe, Passagiere und Übernachtungen als je zuvor

Großes Kreuzfahrtschiff liegt in der Nähe einer Stadt mit einer Brücke links, Fahrzeugen auf der Straße und Gebäuden und Bäumen im Hintergrund.

Hamburg begrüßt 1,4 Millionen Kreuzfahrtgäste im Jahr - Hamburgs Kreuzfahrtboom: Mehr Schiffe, Passagiere und Übernachtungen als je zuvor

Hamburgs Kreuzfahrtbranche verzeichnet stetiges Wachstum – immer mehr Schiffe und Passagiere besuchen die Stadt jedes Jahr. Neue Zahlen zeigen, dass 2022 die Übernachtungszahlen sowie die Ausgaben der Reisenden gestiegen sind. Auch die Saison 2023 verspricht einen vollen Terminkalender mit Hunderten von Schiffsanläufen.

Im Jahr 2022 begrüßte Hamburg rund 1,4 Millionen Kreuzfahrtpassagiere – 100.000 mehr als im Vorjahr. Der Hafen verzeichnete 295 Schiffsanläufe, wobei 46 verschiedene Schiffe während der Saison anlegten. Auch Flussschiffreisen trugen dazu bei: Es gab 43 Anläufe, darunter drei Jungfernfahrten.

Immer mehr Passagiere verlängern ihren Aufenthalt in der Stadt. 2022 verbrachten 38 % mindestens eine Nacht in Hamburg vor oder nach ihrer Reise – fast doppelt so viele wie 2016, als der Anteil noch bei 20 % lag. Diese Übernachtungsgäste gaben im Schnitt 133,59 Euro pro Person während ihres Aufenthalts aus.

Über 70 % der Kreuzfahrtgäste erkundeten während ihres Besuchs lokale Restaurants, Kulturstätten oder gingen shoppen. Der Trend deutet auf ein wachsendes Interesse an den Attraktionen der Stadt jenseits des Hafens hin.

Für 2023 wird mit noch mehr Betrieb gerechnet: Hamburg erwartet 331 Schiffsanläufe, darunter acht Jungfernfahrten. Auch der Flussschiffverkehr wird zunehmen – für das Jahr sind 47 Anläufe geplant.

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Der Anstieg der Übernachtungen und der Besucherausgaben unterstreicht Hamburgs wachsende Attraktivität als Kreuzfahrtziel. Mit noch mehr Schiffen und Passagieren im Jahr 2023 dürften der Tourismus- und Gastgewerbesektor der Stadt weiter profitieren. Seit 2016 wurden jedoch keine aktuellen Daten zu Übernachtungszahlen veröffentlicht, und auch zu den Gründen für den Aufschwung liegen keine detaillierten Angaben vor.

Quelle