05 May 2026, 06:25

Haßelmann greift Scholz und Merz an: "Reißt euch zusammen und liefert!"

Alte Deutschlandkarte aus dem 19. Jahrhundert, die politische Grenzen zeigt, auf Papier gedruckt mit Text oben und unten.

Haßelmann greift Scholz und Merz an: "Reißt euch zusammen und liefert!"

Britta Haßelmann, Spitzenpolitikerin der Grünen, hat Bundeskanzler Olaf Scholz und seine Regierung scharf kritisiert. Sie warf ihnen vor, die Erwartungen der Bevölkerung nicht zu erfüllen und es an einem klaren Plan für soziale Reformen fehlen zu lassen. Auch CDU-Chef Friedrich Merz geriet in den Fokus ihrer Kritik – er habe eigene Chancen verspielt, wirksam zu führen.

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Haßelmann ließ in ihrer Bewertung von Scholz’ Führung keine Milde walten. Sie verglich ihn mit einem Fußballer, der „auf dem Platz steht, sich aber nicht einbringt“, und enttäusche damit viele Bürger:innen. Der Kanzler habe zwar Hoffnungen geweckt, doch zu wenig geliefert, so ihr Vorwurf.

Zudem prangerte sie die Haltung der Regierung angesichts aktueller Herausforderungen an. Es sei verantwortungslos, sich einfach mit der Feststellung zu begnügen, dass es schlecht laufe, forderte sie. Stattdessen müsse gehandelt werden: „Reißt euch zusammen und liefert!“

Auch Merz, der Scholz einst als „Machtklempner“ verspottet hatte, musste sich ihre Kritik gefallen lassen. Trotz günstiger finanzieller Rahmenbedingungen für Investitionen habe er versagt, während die Grünen bereit seien, Verantwortung zu übernehmen und echte Verbesserungen voranzutreiben.

Haßelmann betonte, ihre Partei strebe konkrete Fortschritte für den Alltag der Menschen an. Das Fehlen einer kohärenten Reformstrategie der Regierung, warnte sie, lasse das Land im Stich.

Mit ihrem Appell zum Handeln setzt die Grünen-Chefin sowohl den Kanzler als auch die Opposition unter Druck. Haßelmanns Worte spiegeln die Frustration über gebrochene Versprechen und schwache Führung wider. Nun wird sich zeigen müssen, ob ihre Partei aus der Kritik wirksame politische Veränderungen ableiten kann.

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