Hertha BSC gibt direkten Wiederaufstieg auf – jetzt zählt nur noch Platz sechs
Admin UserHertha BSC gibt direkten Wiederaufstieg auf – jetzt zählt nur noch Platz sechs
Hertha BSCs Aufstiegsambitionen in der 2. Bundesliga erleiden Rückschlag
Der Aufstiegsdruck von Hertha BSC in Deutschlands 2. Bundesliga hat einen Dämpfer erhalten. Trainer Stefan Leitl schloss kürzlich den direkten Wiederaufstieg aus und lenkte den Fokus der Mannschaft auf das Erreichen des sechsten Platzes. Dennoch zeigte das Team in der späten Saisonphase kämpferische Qualitäten und gewann drei der letzten vier Partien.
Der Wendepunkt folgte nach einer deutlichen 2:5-Niederlage gegen den SC Paderborn. Leitl räumte ein, dass der direkte Aufstieg nicht mehr realistisch sei, und setzte ein neues Ziel: Platz sechs. Die Berliner verpassten nur knapp einen wichtigen Sieg gegen den VfL Bochum, als sie in der 90. Minute den Ausgleichstreffer kassierten. Dieses Ergebnis – kombiniert mit Punktverlusten der Konkurrenten – hielt sie jedoch im Rennen.
Kevin Sessa, ein Leistungsträger mit Vertrag bis 2027, nannte Verletzungen und mangelnde Konstanz als Hauptgründe für die Schwierigkeiten des Teams. Zwar betonte er die Qualität des Kaders, gab aber zu, dass es nicht gelang, über längere Phasen eine stabile Leistung zu zeigen. Sessa, der aufgrund der Abwesenheit von Kennet Eichhorn die letzten vier Spiele von Beginn an bestritt, deutete an, dass der frühe Saison-Druck eine Rolle bei den schwankenden Leistungen gespielt haben könnte.
Trotz Gerüchten wies Sessa Spekulationen über einen vorzeitigen Abschied zurück. Er bleibe Hertha BSC voll und ganz verbunden und konzentriere sich ausschließlich darauf, die Mannschaftsergebnisse zu verbessern.
Aktuell liegt Hertha BSC sieben Punkte hinter dem Relegationsplatz. Mit drei Siegen in den letzten vier Spielen zeigen die Berliner jedoch Anzeichen der Erholung. Das nächste Ziel ist die Sicherung des sechsten Ranges – auch wenn der Weg zurück in die Bundesliga weiterhin steinig bleibt.






