23 March 2026, 04:17

Kemptens politischer Wechsel: Freie Wähler brechen 30-jährige CSU-Herrschaft

Karte von Deutschland mit Bundesländern in rot und blau markiert, um die Ergebnisse der Wahl 2016 anzuzeigen, einschließlich der Namen der Kandidaten und des Wahldatums.

Kemptens politischer Wechsel: Freie Wähler brechen 30-jährige CSU-Herrschaft

Kempten wählt nach 30 Jahren CSU-Führung einen neuen Oberbürgermeister

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Christian Schoch von den Freien Wählern hat sich in der Stichwahl mit 55 Prozent der Stimmen durchgesetzt und übernimmt damit das Amt. Sein Sieg beendet die lange Ära von Thomas Kiechle, der zwei Amtszeiten lang für die CSU regierte.

Die CSU hatte das Kemptener Rathaus erstmals 1996 erobert, als Ulrich Netzer die Oberbürgermeisterwahl gegen den SPD-Kandidaten gewann. Netzer führte die Stadt 18 Jahre lang, bevor er das Amt 2014 an Thomas Kiechle weitergab. Kiechle, Sohn des ehemaligen Bundeslandwirtschaftsministers Ignaz Kiechle, regierte zwei Amtszeiten, scheiterte jedoch in diesem Jahr bei seiner Wiederwahl.

In der Stichwahl setzte sich Christian Schoch mit einem deutlichen Vorsprung von 55 zu 45 Prozent gegen Kiechle durch. Die Wahlbeteiligung lag bei 43,6 Prozent – ein Zeichen für das lokale Interesse an der Abstimmung. Schochs Erfolg markiert das erste Mal seit drei Jahrzehnten, dass die CSU nicht mehr den Oberbürgermeister in Kempten stellt.

Das Ergebnis verändert die politische Landschaft Kemptens nach 30 Jahren unter CSU-Führung. Christian Schoch wird nun als neuer Oberbürgermeister vereidigt und tritt sein Amt mit einem klaren Mandat von über der Hälfte der Wähler an, die an der Stichwahl teilgenommen haben.

Quelle