09 May 2026, 08:18

Krach will Berlins Mietmarkt mit schärferen Regeln und Transparenz revolutionieren

Eine Gruppe von Menschen mit Schildern und Plakaten auf einer Stadtstraße während einer Demonstration, mit Gebäuden, Pflanzen und einer gemalten "Chaos"-Nachricht auf der Straße.

Krach will Berlins Mietmarkt mit schärferen Regeln und Transparenz revolutionieren

Steffen Krach, der Spitzenkandidat der SPD in Berlin, hat die Wohnungsfrage zum zentralen Thema seines Wahlkampfs gemacht. Er setzt sich für strengere Mietpreisbremse und mehr Transparenz auf dem Berliner Immobilienmarkt ein. Zu seinen Plänen gehört auch eine härtere Gangart gegen Vermieter, die Mieter ausnutzen.

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Krach forderte die Bundesregierung auf, den Ländern zu erlauben, Mietobergrenzen wieder einzuführen. Er argumentierte, die SPD kämpfe bereits länger für Mieterrechte als die Linke. Einer seiner wichtigsten Erfolge war die Mitwirkung bei der Einrichtung der Berliner Mietenschiedsstelle.

Besonders hob er das bevorstehende stadtweite Mietspiegelregister hervor und nannte es eine „bahnbrechende Entwicklung“, die dringend benötigte Transparenz schaffen werde. Vermieter, die überhöhte Mieten verlangen, wurden gewarnt: Ab Anfang 2027 werden Kontrollbeamte stichprobenartige Überprüfungen durchführen.

In einem lockeren Moment forderte Krach Berlins regierenden Bürgermeister Kai Wegner zu einem Tennismatch heraus. Als Spielort schlug er denselben Platz vor, auf dem Wegner während des großen Stromausfalls in der Stadt gespielt hatte. „Ich spiele, wann und wo er will“, sagte Krach.

Krachs Wahlkampf konzentriert sich darauf, die Berliner Wohnungsnot durch strengere Regulierung und Kontrolle zu entschärfen. Das Mietspiegelregister und die verschärften Durchsetzungsmaßnahmen sollen unfaire Praktiken eindämmen. Seine Herausforderung an Wegner verleiht der politischen Debatte um das Wohnen eine persönliche Note.

Quelle