Krefeld Pinguine stürmen ins DEL2-Halbfinale – Stadt fiebert mit
Die Krefeld Pinguine (KEV) haben nach einem 4:0-Playoff-Sieg gegen Landshut das DEL2-Halbfinale erreicht. Dies ist der weiteste Vorstoß in den Playoffs seit Jahren und weckt in einer Stadt neue Hoffnung, die zuletzt 2003 einen deutschen Eishockey-Titel feiern konnte. Die Fans haben bereits begonnen, die Straßen mit schwarz-gelben Pinguin-Fahnen zu schmücken – als Vorbereitung auf die nächste Runde.
Der Weg der KEV ins Halbfinale folgte vier Siegen in Serie. Nun bereitet sich das Team auf eine Best-of-Seven-Serie vor, die am Gründonnerstag beginnt. Gegner wird die am niedrigsten platzierte noch verbliebene Mannschaft sein – mögliche Duelle wären gegen die Lausitzer Füchse, Kassel, Regensburg, Rosenheim, Ravensburg oder Bietigheim.
Vor Heimspielen verwandelt sich die Westparkstraße in ein Meer aus Schwarz und Gelb. Kneipen wie Gabor's, Nordbahnhof und Kleinlosen füllen sich mit Fans, die die wachsende Euphorie in der Stadt spürbar machen. Mannschaftskapitän Alexander Weiß mahnte das Team zur Konzentration: Der Halbfinaleinzug sei eine Belohnung, doch jetzt gehe es darum, "nicht nachzulassen".
Der letzte große Erfolg des Clubs datiert aus dem Jahr 2003, als die KEV nach 52 Jahren ohne Titel endlich die deutsche Meisterschaft gewannen. Seither blieb ein DEL2-Triumph jedoch aus – trotz mehrfacher Tabellenführerschaft in der Hauptrunde. In der vergangenen Saison scheiterten sie im Playoff-Halbfinale mit 3:4 an den Eispiraten Crimmitschau, was dem diesjährigen Vorhaben zusätzliche Brisanz verleiht.
Der Halbfinaleinzug hat Krefeld neuen Schwung gegeben, die Fans stehen geschlossen hinter ihrem Team. Die Best-of-Seven-Serie wird zeigen, ob die KEV diesmal endlich den lang ersehnten DEL2-Titel holen können. Das erste Spiel findet am Gründonnerstag statt – die Stadt ist bereits jetzt im Ausnahmezustand.






