14 April 2026, 10:18

Krieg im Iran verändert Einkaufsverhalten: Aldi profitiert, Supermärkte verlieren

Schwarzes und weißes Foto eines belebten Berliner Markts mit Menschen, Gemüsewagen und Gebäuden im Hintergrund.

Krieg im Iran verändert Einkaufsverhalten: Aldi profitiert, Supermärkte verlieren

Deutsche Kundschaft ändert Einkaufsgewohnheiten – nur drei Wochen nach Beginn des Iran-Kriegs

Die Discounter Aldi Süd und Aldi Nord verzeichnen einen deutlichen Anstieg der Kundenfrequenz, während große Supermärkte kämpfen. Analysten sprechen von einer beispiellosen Entwicklung in den jüngsten Einzelhandelstrends.

In der Kalenderwoche 12 stieg der Anteil der Kundenbesuche bei Aldi Süd um einen vollen Prozentpunkt im Vergleich zur Woche vor Kriegsbeginn. Aldi Nord legte um 0,7 Prozentpunkte zu. Laut Maarten Vander Beken von Accurat sei ein derart rascher Wandel noch nie dokumentiert worden.

Gleichzeitig verlieren klassische Supermärkte an Boden: Bei Rewe gingen die Kundenbesuche im selben Zeitraum um 0,7 Prozentpunkte zurück, Edeka verlor 0,6 Punkte und Kaufland 0,5 Punkte. Die Daten zeigen, dass Discounter nun klar die Nase vorn haben, wenn es um den Kundenandrang geht.

Hinter dem Trend steht die wachsende finanzielle Belastung der Haushalte. Angesichts steigender Energiekosten und erwarteter Preiserhöhungen setzen immer mehr Verbraucher auf günstige Einkaufsmöglichkeiten. Branchenexperten weisen darauf hin, dass bereits ein Prozentpunkt Marktanteilszuwachs für Deutschlands Lebensmitteleinzelhändler – die gemeinsam über 200 Milliarden Euro Umsatz pro Jahr erwirtschaften – zusätzliche 2 Milliarden Euro Umsatz bedeutet.

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Die wirtschaftlichen Folgen des Krieges wirken sich bereits spürbar auf den deutschen Lebensmittelhandel aus. Discounter wie Aldi profitieren auf Kosten größerer Ketten, da Kunden vor allem auf Preisbewusstsein achten. Bisher deutet alles darauf hin, dass sich dieser Wandel weiter beschleunigt – statt abzuflachen.

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