18 March 2026, 16:17

Kyle Sandilands fliegt bei ARN Media nach Live-Streit mit Co-Moderatorin

Zwei Personen in einer hitzigen Diskussion, eine mit erhobenem Arm und die andere in defensiver Haltung, unter dem Titel "Der Kampf um das Urheberrecht" in einem sternenklaren Nachthimmel.

Kyle Sandilands fliegt bei ARN Media nach Live-Streit mit Co-Moderatorin

Radiomoderator Kyle Sandilands verliert Millionenvertrag bei ARN Media nach eskaliertem Streit mit Co-Moderatorin Jackie Henderson

Der australische Radiomoderator Kyle Sandilands hat seinen lukrativen Mehrjahresvertrag mit dem Sender ARN Media verloren, nachdem es zu einem heftigen Live-Streit mit seiner Co-Moderatorin Jackie Henderson gekommen war. Auslöser des Konflikts war Sandilands' scharfe Kritik an Henderson, weil diese während der Sendung über das Horoskop von Prinz Andrew gesprochen hatte.

ARN bestätigte am Mittwochmorgen die Vertragsauflösung und begründete den Schritt mit "schwerem Fehlverhalten". Damit endet nicht nur die Zusammenarbeit mit Sandilands, sondern auch mit seiner Produktionsfirma Quasar Media.

Der Eklat hatte sich bereits am 20. Februar zugespitzt, als Sandilands Henderson öffentlich wegen ihrer Äußerungen zu Andrew Mountbatten-Windsors Sternzeichen angriff. Henderson reichte daraufhin formell ihre Kündigung ein mit der Begründung, nicht länger mit ihm zusammenarbeiten zu können. ARN leitete daraufhin eine Prüfung ein, ob Sandilands damit gegen vertragliche Pflichten verstoßen habe.

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Obwohl Sandilands jede Schuld von sich wies, setzte ihn ARN am 3. März vorläufig von der Arbeit aus. Dem Moderator wurden 14 Tage Zeit gegeben, um auf die Vorwürfe zu reagieren. Dennoch entschied sich der Sender für die fristlose Kündigung und stufte sein Verhalten als "schweres Fehlverhalten" ein.

Sandilands kündigte an, rechtliche Schritte gegen die Entscheidung einzuleiten. Er bestehe darauf, dass sein Verhalten keine Vertragsverletzung darstelle, und warf ARN vor, ihn unfair behandelt zu haben.

Mit der Vertragsauflösung endet eine langjährige Partnerschaft zwischen Sandilands und dem Sender. Ein Gerichtsverfahren gilt nun als wahrscheinlich, da der Moderator die Entscheidung anfechten will. ARN hat seit der Bekanntgabe keine weiteren Stellungnahmen zu öffentlichen oder medienseitigen Reaktionen abgegeben.

Quelle