Mainz startet Großbaustellen – was Autofahrer und ÖPNV-Nutzer jetzt wissen müssen
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Mainz kündigt umfangreiche Bauprojekte an – Verkehr und ÖPNV betroffen
Die Stadt Mainz hat eine Reihe großer Bauvorhaben angekündigt, die in den kommenden Monaten den Verkehr und den öffentlichen Nahverkehr beeinträchtigen werden. Verkehrsdezernentin Janina Steinkrüger stellte die Pläne vor, zu denen Straßen-sperrungen, Tram-Einschränkungen und Infrastrukturmodernisierungen im gesamten Stadtgebiet gehören.
Eine der bedeutendsten Änderungen betrifft die Binger Straße, die in der 27. Kalenderwoche (29. Juni bis 5. Juli) wieder vollständig für den zweiseitigen Verkehr freigegeben wird. Die Straßenbahnverbindungen auf dieser Strecke werden jedoch erst im August ihren Betrieb wiederaufnehmen. In Hechtsheim müssen sich Anwohnerinnen und Anwohner auf langfristige Beeinträchtigungen einstellen: Die Straßenbahnlinie in das Viertel wird bis 2027 vollständig gesperrt, um Gleise zu erneuern und die Barrierefreiheit zu verbessern. Während dieser Zeit verkehren Ersatzbusse über mehrere Monate. Die Bauarbeiten beginnen in den Sommerferien und erfordern eine dreiwöchige Vollsperrung der Straße.
Weitere zentrale Projekte umfassen den Abriss der Hochbrücke, der noch in diesem Jahr starten soll. Im Rahmen der Arbeiten wird die Brücke bis 2029 wiederholt vollständig gesperrt. In der Oberstadt werden das Schneckenburger Areal und die Universitätsmedizin im Sommer an das Fernwärmenetz angeschlossen. In der Nähe werden Umbachstraße und Holzhofstraße für den Ausbau desselben Netzes umgestaltet, wobei im Sommer mit Einbahnregelungen zu rechnen ist.
Auch die Altstadt bleibt von Einschränkungen nicht verschont: Aufgrund von Kabelreparaturen kommt es auf der Münsterstraße, der Neuen Universitätsstraße und der Kleinen Langgasse zu Behinderungen. Letztere wird für vier Wochen vollständig gesperrt. Zudem steht auf der Pariser Straße (B40) in Bretzenheim im Herbst eine Vollsperrung an, um die Brücken in der Nähe der Haifa-Allee und der Albert-Stohr-Straße zu sanieren.
Die Bauvorhaben sollen die Mainzer Infrastruktur langfristig verbessern, werden aber in den nächsten Jahren für Autofahrer, Radfahrer und ÖPNV-Nutzer mit vorübergehenden Einschränkungen verbunden sein. Anwohner und Pendler werden aufgefordert, Ausweichrouten zu planen und mit Verzögerungen zu rechnen, während die Arbeiten voranschreiten.






