Mainzer Hochbrücke wird 2023 abgerissen – was auf Anwohner zukommt
Mainzer Hochbrücke: Abriss ab 2023 – massive Verkehrseinschränkungen erwartet
Die 1,3 Kilometer lange Mainzer Hochbrücke, die seit Juli 2021 gesperrt ist, soll ab 2023 abgerissen werden. Die Bauarbeiten werden erhebliche Verkehrsbehinderungen mit sich bringen und Autofahrer, Anwohner sowie lokale Unternehmen in der gesamten Stadt betreffen. Die Behörden warnen vor deutlichen Veränderungen im Alltag der Bürger in den kommenden Monaten.
Der Abriss erfolgt in mehreren Phasen, wobei Straßen schrittweise gesperrt und Umleitungen eingerichtet werden. Ein Großteil der Brücke verläuft über privat genutztes Gewerbegebiet, was die Planung zusätzlich erschwert. Sowohl im Stadtteil Mombach als auch in der Neustadt müssen mit Einschränkungen gerechnet werden, während die Arbeiten voranschreiten.
Die Stadt hat in den vergangenen vier Jahren intensiv mit betroffenen Anwohnern kommuniziert, um deren Bedenken aufzugreifen. Gleichzeitig laufen Bemühungen, die Auswirkungen auf Unternehmen so gering wie möglich zu halten – unvermeidbar bleiben jedoch Beeinträchtigungen aufgrund der zentralen Lage und Größe der Brücke.
Ein noch ungelöstes Problem ist die Umsiedlung des Mainzer Tierheims, in dem derzeit rund 1.200 Tiere untergebracht sind. Zwar sucht die Stadt weiter nach einem neuen Standort, eine endgültige Entscheidung steht jedoch noch aus.
Die Vorbereitungen für den Abriss laufen auf Hochtouren, erste Arbeiten könnten bereits 2023 beginnen. Anwohner und Unternehmen müssen sich auf Straßensperrungen, Umleitungen und anhaltende Baustellen einstellen. Die Stadt versichert, alles zu tun, um die Belastungen zu minimieren – doch Herausforderungen wie die Verlegung des Tierheims harren noch einer Lösung.






