Marius Wörl verewigt seine Füße auf dem DFB Walk of Fame
Marius Wörl, der 21-jährige Mittelfeldspieler von Arminia Bielefeld, wird im deutschen Fußball unauslöschliche Spuren hinterlassen. Seine Füße werden auf dem DFB Walk of Fame im Berliner Olympiastadion verewigt. Diese Ehre folgt auf seine herausragenden Leistungen während des letzten DFB-Pokal-Wettbewerbs, in dem sein Verein erstmals das Finale erreichte.
Wörl sicherte sich den Platz mit 49,4 Prozent der Fan-Stimmen. Damit reiht er sich nun neben Fußballlegenden wie Günter Netzer, Olaf Thon und Oliver Kahn auf dem renommierten Weg ein. Der junge Mittelfeldspieler bezeichnete die Auszeichnung als einen Traum und äußerte sich stolz darüber, nun an der Seite seiner Idole zu stehen.
Der Prozess begann auf dem Trainingsgelände von Arminia Bielefeld, wo mit Alginat – demselben Material, das auch für Zahnabdrücke verwendet wird – Abformungen von Wörls Füßen genommen wurden. Vor dem Verfahren trimme er sorgfältig seine Zehennägel und entfernte jeden Schmutz, um einen perfekten Abdruck zu gewährleisten. Das Endergebnis wird seinen Beitrag zu Bielefelds historischem Pokallauf dauerhaft festhalten.
Im vergangenen Mai stand Bielefeld erstmals im Finale des DFB-Pokals, unterlag dort jedoch mit 2:4 gegen den VfB Stuttgart. Trotz der Niederlage sicherte sich der Verein mit dem Einzug ins Endspiel einen Platz in der Turniergeschichte – und nun auch auf dem Walk of Fame.
Wörls Fußabdrücke werden bald zwischen denen der größten deutschen Fußballgrößen zu finden sein. Der DFB Walk of Fame wächst weiter und bewahrt so die Momente, die das Vermächtnis dieses Sports prägen. Für Bielefeld festigt die Auszeichnung die unvergessliche Pokalsaison 2023.






