24 May 2026, 08:17

Massiver Protest gegen geplantes Krankenkassen-Finanzierungsgesetz formiert sich

Mitarbeiter der Universitätsmedizin Mainz protestieren gegen Stellenabbau

Massiver Protest gegen geplantes Krankenkassen-Finanzierungsgesetz formiert sich

Gegen einen Entwurf für ein Gesetz zur Finanzierung der gesetzlichen Krankenversicherung hat sich ein Protest formiert. Arbeitnehmer und Gewerkschaften befürchten Verschlechterungen der Arbeitsbedingungen und Stellenabbau, falls der Bundestag die aktuelle Fassung verabschiedet. Die Demonstration umfasst eine Fotoaktion sowie ein frühes Treffen am Morgen, um die Kritik zu äußern.

Im Mittelpunkt des Protests steht die Ablehnung des geplanten Krankenkassen-Finanzierungsgesetzes. Beschäftigte, Personalräte und die Gewerkschaft Verdi argumentieren, dass die Änderungen zu schlechteren Arbeitsbedingungen und Jobverlusten führen würden. Auch Klinikträger haben ähnliche Bedenken gegen den Entwurf geäußert.

Für Donnerstag, 8 Uhr, ist eine außerordentliche Mitgliederversammlung angesetzt, um diese Forderungen zu unterstreichen. Gesundheitsminister Clemens Hoch aus Rheinland-Pfalz sowie Koalitionsabgeordnete des Bundestags sind dazu eingeladen.

Zwischen 9:30 und 10:15 Uhr findet im Hörsaal des Pathologiegebäudes am Reisingerweg eine Fotoaktion statt. Die zentrale Botschaft ist klar: Das Gesetz darf in seiner jetzigen Form nicht verabschiedet werden.

Ziel des Protests ist es, Druck auf die Abgeordneten auszuüben, den Entwurf nachzubessern. Arbeitnehmer und Gewerkschaften fordern Garantien, dass Arbeitsplätze und Bedingungen nicht leiden werden. Ob sie damit Erfolg haben, hängt davon ab, ob ihre Kritik bei den eingeladenen Politikern Gehör findet.

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