04 April 2026, 08:18

Neue Führung und mehr Vielfalt: Inklusionsbeirat Bergisch Gladbach wächst und setzt Zeichen

Eine Gruppe von Menschen marschiert auf einer Straße und hält ein Banner mit der Aufschrift "Vielfalt ist eine Tatsache, Inklusion ist eine Wahl", wobei einige Mützen und Schutzbrillen tragen und andere zusätzliche Banner halten, vor einem Hintergrund aus Gebäuden, Bäumen, Laternenmasten und einem klaren blauen Himmel.

Neue Führung und mehr Vielfalt: Inklusionsbeirat Bergisch Gladbach wächst und setzt Zeichen

Der Inklusionsbeirat von Bergisch Gladbach hat seine Mitgliederzahl erweitert und eine neue Führung gewählt. Katharina Kaul von der Katholischen Jugendagentur wurde zur neuen Vorsitzenden bestimmt, während Uta Vossebrecker von der Städtischen Musikschule Max Bruch zur stellvertretenden Vorsitzenden gewählt wurde. Beide wurden einstimmig von den 13 Ratsmitgliedern ernannt.

Der Beirat wuchs 2023 von neun auf 13 Sitze – die erste Erweiterung seit Jahren. Zuvor zählte er 12 Mitglieder. Erstmals sind nun auch Vertreter:innen mit Lernbehinderungen im Gremium vertreten.

Kaul betonte, dass Inklusion die Grundlage einer Gesellschaft bilde, in der alle selbstbestimmt leben und vollumfänglich teilhaben könnten. Der Beirat setzt zudem auf eine verständliche und leicht lesbare Sprache in seinen Dokumenten, darunter auch im neu überarbeiteten Aktionsplan Inklusion.

Bürgermeister Marcel Kreutz würdigte das Engagement aller Beteiligten und bezeichnete ihre Arbeit als unverzichtbar für eine vielfältige und zukunftsorientierte Stadt. Der Aktionsplan wurde vom Beirat verabschiedet und geht nun zur endgültigen Beschlussfassung an den ASWDG und den Stadtrat. Zudem wurden Mitglieder in Ausschüsse des Stadtrats entsandt, um sicherzustellen, dass Perspektiven von Menschen mit Behinderungen in kommunalen Entscheidungen berücksichtigt werden.

Der erweiterte Beirat wird den aktualisierten Aktionsplan vorantreiben und dabei darauf achten, dass Belange von Menschen mit Behinderungen in die städtische Politik einfließen. Mit neuer Führung und breiterer Repräsentation strebt die Gruppe an, die Inklusion in Bergisch Gladbach weiter zu stärken. Als nächste Schritte stehen die endgültige Verabschiedung des Plans durch den ASWDG und den Stadtrat an.

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