30 April 2026, 16:38

Osnabrücker Karneval feiert erstmals zwei Prinzen als Zeichen für Vielfalt

Ein Blatt Papier mit einer Zeichnung eines Mannes und einer Frau in traditioneller Kleidung vor einem festlichen Karneval, beschriftet mit "le carnaval d'un merle blanc."

Osnabrücker Karneval feiert erstmals zwei Prinzen als Zeichen für Vielfalt

Zum ersten Mal in seiner Geschichte hat das Osnabrücker Karnevalskomitee ein Prinzenpaar gekürt, das aus zwei Prinzen besteht. Die diesjährige Wahl markiert einen mutigen Schritt, da das Duo ein Zeichen für Vielfalt und Inklusion setzt. Ihr Motto "Kreuz und queer – bunt, das sind wir" feiert die Individualität angesichts moderner Herausforderungen.

Die neu ernannten Prinzen bringen frischen Schwung in die Tradition. Einer von ihnen, Prinz Yut I., wurde in Thailand geboren und ist die erste karnevalistische Majestät in der Geschichte des Festes mit ausländischem Pass. Seine Herkunft verleiht den Feierlichkeiten eine internationale Note.

Oberbürgermeisterin Katharina Pötter begrüßte das Duo als Symbol für Freude und Freiheit. Sie betonte, wie wichtig ihre Rolle ist, um Menschen zu ermutigen, auch in schwierigen Zeiten zu sich selbst zu stehen. Die Entscheidung des Komitees, zwei Prinzen ohne Prinzessin zu präsentieren, bricht zudem mit einer jahrzehntealten Tradition – ein Novum in der Geschichte des Osnabrücker Karnevals.

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Die Regentschaft des Paares steht unter dem Zeichen von Offenheit und Akzeptanz. Ihr Motto und ihre vielfältigen Hintergründe signalisieren einen Wandel in den karnevalistischen Bräuchen. Veranstalter und lokale Verantwortliche hoffen, dass ihr Auftreten zu einer breiteren Feier von Identität und Zusammenhalt anregt.

Quelle