Ostdeutsches Wirtschaftsforum sucht Lösungen für Investitionen und Fachkräftemangel
Admin UserOstdeutsches Wirtschaftsforum sucht Lösungen für Investitionen und Fachkräftemangel
Ostdeutsches Wirtschaftsforum startet an diesem Sonntag
Am kommenden Sonntag um 14 Uhr beginnt das Ostdeutsche Wirtschaftsforum, das bis zum 2. Juni stattfindet. Spitzenpolitiker und Wirtschaftsführer kommen zusammen, um über die wirtschaftliche Zukunft der Region zu diskutieren. Ein neuer Bericht benennt dabei zentrale Risiken – darunter geringe Investitionen, ein schrumpfender Arbeitsmarkt und die alternde Bevölkerung.
Die dreitägige Veranstaltung steht im Zeichen der Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands als Wirtschaftsstandort. Die Teilnehmer werden nach Lösungen für die wirtschaftlichen Herausforderungen Ostdeutschlands suchen, von geopolitischen Krisen bis hin zu den Reformplänen der Regierung. Bundeskanzler Friedrich Merz wird am Dienstag eine Rede halten.
Eröffnet wird das Forum von Brandenburgs Ministerpräsident Dietmar Woidke und der Beauftragten der Bundesregierung für Ostdeutschland, Elisabeth Kaiser. Wirtschaftsministerin Katherina Reiche hat ihre geplante Teilnahme jedoch kurzfristig abgesagt.
Grundlage der Diskussionen bildet der Wettbewerbsfähigkeitsbericht des Ifo-Instituts Dresden, der im Auftrag ostdeutscher Wirtschaftsverbände erstellt wurde. Darin wird vor anhaltenden strukturellen Schwächen in der Region gewarnt.
Ziel des Forums ist es, konkrete Gegenmaßnahmen für die wirtschaftlichen Probleme Ostdeutschlands zu entwickeln. Im Fokus stehen die Schließung von Investitionslücken, der Fachkräftemangel und der demografische Wandel. Die Veranstalter hoffen, dass die Ergebnisse in den kommenden Monaten in handfeste politische Maßnahmen münden.






