08 May 2026, 12:17

Panter-Preis 2026 ehrt mutige Grassroots-Medien mit klarem Signal für unabhängigen Journalismus

Buntes Plakat für die Wikisound Audio Spricht Kampagne mit blauem Hintergrund, gelbem und weißem Text und Bildern von lühenden Menschen, die Gewinner feiern.

Panter-Preis 2026 ehrt mutige Grassroots-Medien mit klarem Signal für unabhängigen Journalismus

Der Panter-Preis 2026 steht unter dem Motto Unabhängig, kritisch, widerstandsfähig und würdigt grassroots-mediale Initiativen

In diesem Jahr zeichnet die Auszeichnung die Arbeit kleiner, gemeindegetragener Medienprojekte in ganz Deutschland aus. Die Preisträger werden im Herbst bei einer feierlichen Veranstaltung in Hamburg bekannt gegeben.

Acht Medieninitiativen sind für ihr Engagement in unabhängigem Journalismus und gesellschaftlicher Teilhabe nominiert. Dazu gehört Radio CORAX, ein freies Radio aus Halle, das seit dem 1. Juli 2000 als basisdemokratisches Projekt sendet. Ebenfalls auf der Shortlist steht Radio Connection, das in Berlin-Marzahn ein mobiles Studio betreibt und wöchentliche mehrsprachige Sendungen für lokale Gemeinschaften produziert.

Der lichtblick, Deutschlands einzige unabhängige Gefangenenzeitung, veröffentlicht seit 1968 unzensierte Inhalte. Die Studentenzeitschrift UnAufgefordert gibt es bereits seit dem 17. November 1989. Zu den jüngeren Nominierten zählen RUMS, ein unabhängiges Lokalmagazin aus Münster, das 2020 gegründet wurde, sowie Berndt Media Publishing, das in den Rhein- und Ruhrregionen kostenlose Monatsmagazine zu Kultur und Kino verteilt.

Das Projekt nah:dran – Medien für alle der Jugendpresse Deutschland widmet sich der Medienbildung für Kinder und Jugendliche. Vom 8. bis 27. Juni 2026 ist das Publikum aufgerufen, für den Publikumspreis abzustimmen. Die Auszeichnung der Gewinner findet am 14. Oktober um 18 Uhr im Museum der Arbeit in Hamburg statt.

Cashback bei deinen
Lieblingsrestaurants und Services

Kaufe Gutscheine und spare in deinen Lieblingsorten in deiner Nähe

LiberSave App auf Smartphones

Der Panter-Preis würdigt seit Jahren Medienprojekte, die abseits des Mainstreams agieren. Das diesjährige Motto betont die Bedeutung von Widerstandsfähigkeit und kritischer Berichterstattung im Grassroots-Journalismus. Die Finalisten und Preisträger erhalten durch die Oktober-Veranstaltung zusätzliche Sichtbarkeit für ihre Arbeit.

Quelle