25 April 2026, 08:17

Pistorius räumt Fehler im neuen Wehrdienstmodell ein – Korrektur noch offen

Ein Buch, das bunt gefärbte Militäruniformen der deutschen Armee mit detaillierten Verzierungen zeigt, darunter Helme, Gewehre und andere Waffen, begleitet von beschreibendem Text.

Pistorius räumt Fehler im neuen Wehrdienstmodell ein – Korrektur noch offen

Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius hat einen Fehler in den ursprünglichen Richtlinien für das neue Wehrdienstsystem in Deutschland eingeräumt. Trotz dieses Versäumnisses zeigt er sich zufrieden mit der hohen Resonanz auf die im Januar verschickten Fragebögen.

Die Bundesregierung hatte im Januar damit begonnen, Umfragen zu versenden, um Rückmeldungen zum überarbeiteten Wehrdienstmodell zu sammeln. Die Empfänger hatten vier Wochen Zeit, um zu antworten. Pistorius plant nun, die detaillierten Ergebnisse der Befragung im Laufe des Sommers der Öffentlichkeit zu präsentieren.

Ein unbemerkter Fehler in den ersten Regelungen betraf falsche Bestimmungen zur Genehmigung längerer Auslandsaufenthalte. Das Versehen blieb unentdeckt – weder das Ministerium von Pistorius noch das Kabinett, der Bundestag oder die Medien wurden darauf aufmerksam, bis es schließlich erkannt wurde.

Der Minister hat das Versäumnis inzwischen eingestanden, allerdings ist noch unklar, wie und wann die Korrektur erfolgen wird. Das Verteidigungsministerium wird die Umfrageergebnisse in den kommenden Monaten veröffentlichen. Die Regelungen zu längeren Auslandsaufenthalten müssen überarbeitet werden, doch ein Zeitplan für die Änderungen steht noch nicht fest. Pistorius konzentriert sich weiterhin darauf, das reformierte Wehrdienstsystem wie geplant umzusetzen.

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