Polizei und Ahmadiyya-Gemeinde in Nordhorn stärken Zusammenarbeit für Jugendliche
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Vertreter der Ahmadiyya Muslim Jamaat-Gemeinde in Nordhorn haben kürzlich mit Beamten der Polizeidirektion Emsland/Grafschaft Bentheim zusammengesetzt. Ziel des Treffens war es, die Zusammenarbeit zwischen der Polizei und der lokalen muslimischen Gemeinschaft zu stärken – mit besonderem Fokus auf die Einbindung von Jugendlichen und gesellschaftliche Verantwortung.
Die Begegnung fand im Nordhorner Polizeirevier statt, wo die Gäste von Revierleiterin Frau Bruns empfangen wurden. Zu den Teilnehmenden zählten Jazib Ahmad Aziz, Imam der Sadiq-Moschee in der Sachsenstraße, sowie Rizwan Ranjah, der in der Gemeinde für den interreligiösen Dialog zuständig ist. Mit dabei war auch Jörg Reurik, ein Polizeibeamter mit Schwerpunkt Präventionsarbeit.
Themen des Gesprächs waren Kriminalprävention, gegenseitiges Verständnis und die Notwendigkeit eines offenen Austauschs zwischen Polizei und religiösen Gruppen. Ein zentraler Punkt war die Frage, wie junge Menschen besser erreicht werden können, um ihnen respektvolles Verhalten und gesellschaftliches Engagement zu vermitteln. Beide Seiten betonten, wie wichtig eine kontinuierliche Zusammenarbeit ist, um Vertrauen und Zusammenhalt in der Gemeinschaft zu fördern.
Die Ahmadiyya-Gemeinde, die in Nordhorn die Sadiq-Moschee betreibt, engagiert sich seit Langem für den Dialog zwischen den Religionen. Zwar liegen keine genauen Zahlen vor, doch Schätzungen aus dem Jahr 2021 zufolge gibt es in Deutschland etwa 40 Ahmadiyya-Moscheen – die nächstgelegene zu Nordhorn befindet sich in Hessen.
Die Polizeidirektion bekräftigte ihr Interesse an einer Fortführung des Austauschs und sieht die Partnerschaft als wesentlichen Baustein für den sozialen Zusammenhalt. Künftige Kooperationen werden voraussichtlich auf Jugendprojekte und die Aufrechterhaltung offener Kommunikationswege abzielen. Das Treffen markiert einen weiteren Schritt hin zu stärkeren Beziehungen zwischen Polizei und Gemeinschaft in der Region.






